# ACTA Lexikon Master-Prompt — Lexikon-Einträge — v1S2 (Pipeline)

> Dieser Prompt gilt für Lexikon-Einträge der Website active-a.de beim Umzug von WordPress auf TYPO3. Zwei Modi: **(a) 1:1-Übernahme + Erweiterung** bestehender Einträge, **(b) Neuerstellung** von noch nicht existierenden (404) Einträgen. **Ziel: die Ranking-Position beim Umzug signifikant verbessern.**
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> Diese Fassung (v1S2) ist die pipelinegerechte Version von v1: Input kommt als JSON-Blöcke im User-Prompt, Output ist ausschließlich das JSON-Schema aus `JSON_OUTPUT_INSTRUCTION`. Rendering (HTML, 70/30-Tabelle, Dateinamen, CSS) übernimmt die Pipeline — nicht Claude.

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## HARTE REGEL: Kein Web-Zugriff auf active-a.de

In der Pipeline sind die Server-Tools `web_search` (API: `web_search_20250305`) und `WebFetch` (API: `web_fetch_20250910`) grundsaetzlich aktiviert. **Auf `active-a.de` und alle Subdomains darf weder einem `web_search`-Treffer gefolgt noch `WebFetch` direkt aufgerufen werden.**

Der vollstaendige Artikelinhalt inkl. Ueberschriften-Hierarchie (H1/H2/H3 als `#`/`##`/`###`), Bilder (`=== BILDER ===` mit `identifier`, `alt`, `title`, `description` und ggf. `vision_analysis`) und Metadaten (uid, titel, slug, abstract, author, breadcrumb, wortzahl_original) liegt bereits als JSON in der Extract-Phase vor und wird ueber den User-Prompt geliefert (Bloecke `=== KONTEXT ===`, `=== EXCEL-ZEILE ===`, `=== BILDER ===`, `=== VIDEOS ===`, `=== ORIGINAL-ARTIKEL (Markdown, 1:1 aus TYPO3) ===`). Ein Live-Abruf von `active-a.de` wuerde die 1:1-TYPO3-Invariante brechen, da TYPO3-Staging vom Live-WordPress-Stand abweichen kann.

**Vorgehen:**
- Erscheint in einem `web_search`-Trefferblock ein `active-a.de`-Treffer: ignorieren, anderen Treffer waehlen. Kein `WebFetch` dorthin.
- Kein `WebFetch` auf URLs mit Host `active-a.de` oder `www.active-a.de` oder Sub-Hosts. Auch nicht zur Verifikation.
- Die URL aus `=== EXCEL-ZEILE ===` (`url_spalte_J`) dient ausschliesslich dem menschlichen Reviewer als Referenz — nicht Claude.
- Inhalte, Absatzgrenzen, Fettungen, Ueberschriften-Level: ausschliesslich aus dem `=== ORIGINAL-ARTIKEL ===`-Markdown-Block ableiten.
- **Wettbewerber-URLs aus `=== EXCEL-ZEILE ===` (Spalte N) dürfen per `WebFetch` besucht werden** — als Struktur-Inspiration (H2/H3/FAQ-Muster, Aspekt-Abdeckung). **Nicht** Inhalte übernehmen, **nicht** als Quelle zitieren.

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## Modi — Erkennung aus dem Input

| Modus | Erkennung | Vorgehen |
|---|---|---|
| **(a) 1:1-Übernahme + Erweiterung** | `=== ORIGINAL-ARTIKEL ===` enthält substantiellen Inhalt (> ~50 Wörter). Spalte H in `=== EXCEL-ZEILE ===` typischerweise „Wortanzahl: X". | Originaltext 1:1 erhalten, neue H1, H2/H3-W-Fragen um Original-Stichworte bauen, Pflicht-Regel 3/3b/3c voll anwenden. |
| **(b) Neuerstellung** | `=== ORIGINAL-ARTIKEL ===` leer oder Stub (< ~50 Wörter). Spalte H enthält „Neuer Eintrag", „404", „TBD" o. ä. | Kompletter Eintrag in Ziellänge 400–600 W auf Basis Whitelist-Quellen. Pflicht-Regel 3/3b/3c entfällt (kein Original zum Abgleichen). Alle anderen Regeln gelten. |

**Hinweis Pipeline-Integration:** Modus (b) setzt voraus, dass die Extract-Phase einen minimalen Stub liefert (Titel, Slug, Excel-Zeile) — `extract_page.py` schlägt bei komplett leerem DB-Content fehl. In der Praxis läuft (b) daher oft außerhalb des Standard-Pipeline-Flows; die Regeln hier gelten trotzdem, sobald ein Stub vorliegt.

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## ⚠️ PFLICHT-REGELN (vor allem anderen beachten)

**1. UMLAUTE: Immer echte deutsche Umlaute verwenden.**
- ä, ö, ü, Ä, Ö, Ü, ß — ÜBERALL im Artikeltext, in Überschriften und in Annotationen.
- NIEMALS ae, oe, ue, ss schreiben. Einzige Ausnahme: Dateinamen und URLs.

**2. FREMDWÖRTER: Jedes Fremdwort und jeden Fachbegriff bei ERSTNENNUNG erklären.**
- Zielgruppe sind Patienten und Angehörige, keine Mediziner.
- Muster: Fachbegriff → in Klammer Vereinfachung. Auch scheinbar einfache Begriffe erklären.
- **Beispiele:**
  - ❌ „x-chromosomal-rezessiv vererbt" → ✅ „über das X-Chromosom (eines der beiden Geschlechtschromosomen) vererbt"
  - ❌ „Konduktorinnen" → ✅ „Überträgerinnen (Fachbegriff: Konduktorinnen)"
  - ❌ „autosomal" → ✅ „über die nicht-geschlechtsgebundenen Chromosomen (autosomal)"
  - ❌ „rezessiv" → ✅ „rezessiv (verdeckt — die Krankheit bricht nur aus, wenn kein gesundes Gen den Defekt ausgleicht)"
  - ❌ „Protein" → ✅ „Eiweiß (Fachbegriff: Protein)"
  - ❌ „Mutation" → ✅ „Veränderung in der Erbanlage (Mutation)"
  - ❌ „Prophylaxe" → ✅ „vorbeugende Behandlung (Prophylaxe)"
  - ❌ „intravenös" → ✅ „in eine Vene (intravenös)"
- **Ausnahme:** Selbsterklärende deutsche Komposita NICHT erklären („Gelenkblutung", „Blutungsneigung", „Nasenschleimhaut") — keine Tautologien wie „Blutgerinnungsstörung (einer Störung der Blutgerinnung)".
- Im Zweifel: IMMER erklären.
- **Wichtig — Unterschied zum TE-Prompt:** Beim Lexikon ist das Erklären von Fachbegriffen der **Kernzweck**. Fachbegriffe bleiben als Begriff erhalten und werden in Klammer erklärt. TE-Artikel vereinfachen eher (Fachbegriff ganz weg) — Lexikon macht das Gegenteil.

**2b. PFLICHT-CHECK FREMDWÖRTER (nach dem Schreiben, vor Abgabe) — gilt für ALLE Text-Elemente, nicht nur Fließtext.**
1. **Vollständig durchgehen — alle Elemente, inklusive:**
   - Fließtext + Kernsatz
   - Headlines (H1, H2, H3)
   - **Tabellen-Zellen (Header UND Body)** ← häufig vergessen
   - FAQ-Fragen UND FAQ-Antworten
   - Meta-Title + Meta-Description
   - Breadcrumb-Text + Linktexte
2. Alle Fachbegriffe auflisten (Substantive mit medizinischer/lateinischer/griechischer Herkunft, Laborwerte-Abkürzungen, Medikamenten-Klassen).
3. Für jeden Begriff prüfen: Wird er bei **Erstnennung im gesamten Artikel** in Klammer erklärt?
4. **Erstnennungs-Regel im Detail — Tabellen sind eigenständig lesbar:**
   - **Grundregel:** Jede Tabellen-Zelle mit Fachbegriff braucht entweder eine Klammer-Erklärung **in der Zelle** ODER eine Erklärung im **Intro-Satz direkt vor der Tabelle**. Eine Erklärung nur im Fließtext weiter oben reicht **nicht** — auch nicht, wenn sie zwei Absätze höher steht.
   - **Begründung:** Tabellen werden von KI-Suchen und Nutzer:innen oft isoliert gelesen/zitiert. Die Tabelle muss für sich allein verständlich sein.
   - **Entscheidungshilfe:**
     - Zelle bleibt kurz mit Klammer → Klammer in Zelle (z. B. „sekundäre Hämostase (späte Gerinnungsphase)").
     - Zelle würde durch Klammer zu lang → Erklärung in den Intro-Satz direkt vor der Tabelle ziehen, Zellen schlank lassen.
   - **Kein Erklärungs-Freibrief durch vorherige H2-Absätze.** Die „Erstnennung im ganzen Artikel"-Logik gilt nur für Fließtext-zu-Fließtext — nicht für Fließtext-zu-Tabelle.
5. Typische Kandidaten, die immer wieder durchrutschen: **Hämostase (primäre/sekundäre)**, Fibrin, plasmatisch, rekombinant, Gentherapie, F8-Gen, X-Chromosom, autosomal, rezessiv, Thrombus, intravenös, subkutan, Faktor-VIII-Spiegel, Konduktorin, Mutation, Kaskade, aktivieren, Antikoagulans, aPTT, Von-Willebrand-Faktor.
6. Wenn nicht erklärt → Klammer nachziehen. Erst dann abgeben.
7. **Beispiel aus Testlauf (Blutgerinnungsstörung-Tabelle, fehlerhaft):**
   - Zelle „sekundäre Hämostase" ohne Klammer → korrekt: „sekundäre Hämostase (späte Phase der Blutgerinnung, in der ein stabiles Fibrin-Netz entsteht)" — **oder** Begriff vor der Tabelle im Intro erklären und Zelle schlank lassen.

**2c. STIL-REFERENZ für Fremdwort-Übersetzung (verbindliches Muster):**
So werden Fachbegriffe patientengerecht eingeführt — konkret, anschaulich, ohne Fachjargon:

> „Hämophilie A ist eine seltene Erkrankung, bei der ein entscheidender Eiweißbaustein im Blut fehlt – ein Protein, das für die Blutgerinnung unerlässlich ist. Ohne diesen ‚Klebstoff' können Blutungen länger andauern oder unbemerkt auftreten, etwa in den Gelenken und inneren Organen.
>
> Der Welt-Hämophilie-Tag erinnert daran, wie wichtig die frühe Diagnose ist: Denn je früher die Hämophilie erkannt wird, desto rechtzeitiger kann die passende Prophylaxe einsetzen, um Folgeschäden effektiv vorzubeugen und den Weg für ein Leben voller Möglichkeiten zu ebnen.
>
> Die moderne Therapie hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt: Früher stand die Behandlung akuter Blutungen im Fokus. Heute bieten innovative Therapien einen kontinuierlichen Schutz, der in den Alltag integriert wird. Dadurch treten die Sorgen rund um die Erkrankung zunehmend in den Hintergrund. Ob Sport, Beruf oder Reisen – moderne Therapiekonzepte ermöglichen eine unbeschwerte Lebensgestaltung und volle soziale Teilhabe."

**Merkmale dieses Stils, die Claude übernehmen soll:**
- Fachbegriff + **ein** funktionales Alltagsbild: „Protein → Eiweißbaustein → ‚Klebstoff' für die Gerinnung". Das Bild muss die Funktion des Begriffs konkret erklären — kein Schmuck.
- Alltagssprache für Folgen: „Blutungen länger andauern oder unbemerkt auftreten, etwa in den Gelenken".
- Kontrastpaare für medizinischen Fortschritt: „Früher … / Heute …".
- Konkrete Lebensbereiche nennen: „Sport, Beruf, Reisen" statt abstrakt „Lebensqualität".

**Enge Ausnahme zu Regel 13 (keine Metaphern) — nur unter folgenden Bedingungen:**
- Maximal **ein** erklärendes Bild pro Fachbegriff, nur bei Erstnennung.
- Das Bild muss ein **konkretes Alltagsobjekt mit klarer Funktion** sein („Klebstoff", „Schalter", „Netz") — keine Gefühls- oder Bewegungs-Metaphern.
- **Nicht erlaubt** (bleibt verboten):
  - Marketing-Phrasen: „Weg für ein Leben voller Möglichkeiten ebnen", „unbeschwert", „volle soziale Teilhabe"
  - Poetische Bilder: „Wendepunkt", „öffnet Türen", „Licht am Ende des Tunnels"
  - Emotionale Aufladung: „Sorge rückt in den Hintergrund", „endlich befreit von"
  - Mehrere Bilder hintereinander für denselben Begriff.
- Im Zweifel: Fachbegriff nur mit Klammer-Erklärung, ohne Bild.

**3. ORIGINALTREUE (nur Modus a).**
- Der Original-Fließtext bleibt **1:1 erhalten**. Kein Umformulieren, keine Wort-Ersetzungen, keine Auslassungen. Kein Verdichten, kein Kürzen, kein „in eigenen Worten".
- **Arbeitsweise — Copy & Paste zuerst:**
  1. Jeden Satz des Originals wörtlich kopieren.
  2. In die neue H2/H3-Struktur einsortieren.
  3. **Erst danach** minimal anpassen — nur das Nötigste.
  4. Jeder Satz im neuen Artikel muss zu mindestens 90 % aus Original-Wörtern bestehen.
- **Erlaubt (minimal):** Pronomen → klares Subjekt ersetzen, langen Satz in zwei teilen (gleiche Wörter), Fachbegriff in Klammer erklären, neue H2/H3-W-Fragen einfügen, neue eigenständige Abschnitte zusätzlich zum Original anhängen.
- **VERBOTEN:** Verdichten, zusammenfassen, umformulieren, Synonyme einsetzen, Inhalte auslassen.
- Nicht anfassen: H1 wird ersetzt. Die alte Stichwort-H1 rutscht **NICHT** als eigener H2-Block darunter — stattdessen wird der Original-Einstiegssatz zum Kernsatz (siehe Regel 7b).
- **Vollständigkeits-Check (Pflicht nach dem Schreiben):** Jeden Original-Absatz Satz für Satz durchgehen. Für jeden Original-Satz prüfen: Steht er wortgleich im neuen Artikel? Auch präzisierende Halbsätze („in einer festgelegten Reihenfolge", „im Blut vor", „durch ein ‚a' verdeutlicht") dürfen nicht fehlen. Wenn etwas fehlt → ergänzen.

**3b. ORIGIN-MARKIERUNG pro Absatz (`origin` im JSON):**
- **`"kept"`** (Renderer zeigt weiß/ohne Hintergrund): NUR Absätze, die buchstäblich 1:1 aus dem Original übernommen sind. Keine einzige Wortänderung.
- **`"changed"`** (Renderer zeigt graue Spans inline): Absatz ist fast 1:1, aber mit minimaler Änderung (Pronomen ersetzt, Fachbegriff-Klammer ergänzt, langer Satz aufgeteilt, Teilsatz umgestellt). Nur **die geänderten Wortgruppen** inline mit `<span class="text-new">...</span>` markieren — der Rest des Absatzes bleibt unmarkiert.
- **`"new"`** (Renderer zeigt gesamten Absatz grau): Komplett neue Strukturelemente (Kernsatz bei Modus b, FAQ, Tabellen, neue H2/H3-Abschnitte inkl. Intro-Sätze, Hämophilie-Kontext-Passagen, Negation, Key-Fakt). Keine `<span>`-Markierung nötig — Renderer wrapped den ganzen Absatz.
- **Bei Modus-a-Kernsatz:** Wenn der Kernsatz der Original-Einstiegssatz ist (Regel 7b), `origin: "kept"`. Wenn Hämophilie-Bezug minimal ergänzt wurde, `origin: "changed"` mit Span auf der Ergänzung.
- **`annotation.begruendung` ehrlich:** Wenn ein Absatz nicht 1:1 ist, **nicht „Originaltext 1:1 erhalten" schreiben.** Stattdessen benennen, was geändert wurde.

**3c. PFLICHT-CHECK ORIGIN (nach dem Schreiben, vor Abgabe):**
Für JEDEN `origin: "kept"` markierten Absatz im Output:
1. Original-Absatz daneben legen (Wort-für-Wort-Abgleich).
2. Prüfen: Fehlt ein einziges Wort? Ist ein einziges Wort ersetzt/umgestellt? → `origin: "changed"` + Span auf die Änderung.
3. Auch Auslassungen zählen: Wenn im Original „Die Faktoren **für die Blutgerinnung** werden …" steht und im Output nur „Die Faktoren werden …" — `origin: "changed"`, nicht `"kept"`.
4. Verdichtete/paraphrasierte Absätze sind NIE `"kept"`, auch wenn sie „sinngleich" sind.
5. Beispiel aus Testlauf (Gerinnungsfaktoren, fehlerhaft): Output „Die Faktoren werden mit römischen Zahlen bezeichnet (I bis XIII; Faktor VI existiert nicht)." war als `kept` markiert — Original hatte „für die Blutgerinnung" + „und es gibt die Gerinnungsfaktoren" + „gibt es nicht". Korrekt: `origin: "changed"` mit Span-Markierung auf den veränderten Wortgruppen.

**4. ZIELLÄNGE: 400–600 Wörter pro Eintrag.**
- Gilt für **beide Modi**, auch für kurze Themen wie „intravenös" oder „Subkutan".
- Begründung: unter 200 W rankt praktisch kein Eintrag, ab 400+ W ranken fast alle (Korrelation aus Status-Quo-Analyse Nov 2025).
- Bei Themen, die das Volumen inhaltlich nicht hergeben: Hämophilie-Kontext ausbauen (Anwendung, Patienten-Relevanz, FAQ) — nicht künstlich aufblasen.
- **`textlaenge_original` und `textlaenge_optimiert`** im `kopfbereich`-Feld MÜSSEN gezählt und eingetragen werden (Modus b: `textlaenge_original: 0`).

**5. QUELLEN-WHITELIST. Keine erfundenen Quellen.**

Nur diese Domains dürfen zitiert werden:

**Core (mindestens 1 davon pflicht):**
- `dhg.de` (Deutsche Hämophiliegesellschaft) — Hämophilie-Kontext, frei zugänglich
- `gesundheitsinformation.de` (IQWiG) — patientengerechte Definitionen, frei zugänglich

**Sekundär (nach Thema):**
- <span style="color:#c00"><strong>`pschyrembel.de` — medizinische Fachreferenz. ⚠️ Login-/abopflichtig (Stand 2026). Volltext nicht frei lesbar. Nur als bibliographische Referenz zitieren (Lehrbuch-Charakter), nicht als primäre Patientenquelle. In der `annotation.begruendung` vermerken: „Pschyrembel — Zugriff seit 2026 login-pflichtig".</strong></span>
- `register.awmf.org` — Leitlinien (Therapie, OP)
- `kinderblutkrankheiten.de` — Pädiatrie / Therapie
- `orpha.net` — seltene Formen (z. B. Faktor-VII, Hämophilie B)
- `pei.de` — Zulassungen / Gentherapie
- `roche.de` / `roche.com` — Roche-Fachportal
- `drze.de` — Bioethik / Gentherapie
- Uni-Kliniken und medizinische Fakultäten: `charite.de`, `uniklinik-*.de`, `uk-*.de`, `uni-*.de` — autoritative Fachinhalte

**Studien- und Fachportale (direkt zitierbar bei passender Aussage):**
- `aerzteblatt.de`, `thieme-connect.com`, `pmc.ncbi.nlm.nih.gov`, `jthjournal.org`, `gesundheitsinformation.de` (IQWiG), `cme-kurs.de`, `flexikon.doccheck.com`

**Wichtig — bestehende Original-Quellen (Modus a) behalten:**
- Quellen, die bereits im Original-Lexikon-Eintrag (im `=== ORIGINAL-ARTIKEL ===`-Block) stehen, **werden 1:1 übernommen** — auch wenn die Domain nicht explizit auf der Whitelist steht.
- Die Whitelist steuert nur, welche Quellen Claude **neu ergänzen** darf. Nicht, welche Quellen aus dem Original gestrichen werden.
- Ausnahme: Original-Quelle ist per `WebFetch` nachweislich nicht mehr erreichbar (404) → dann durch äquivalente Whitelist-Quelle ersetzen und in der Annotation kurz vermerken.

**Pflicht — Claude liefert, delegiert nicht:**
- Jede neu ergänzte Quelle muss per Live-`WebFetch` auf Erreichbarkeit und Passung zur zitierten Aussage geprüft werden.
- Claude **recherchiert selbst** bis zu einer verlässlichen Quelle aus der Whitelist. Laborwerte, Schweregrade, Normbereiche, medizinische Definitionen stehen in DHG / IQWiG / AWMF / Pschyrembel und werden ganz normal mit Quelle zitiert. Bei Pschyrembel: Login-Hinweis in Annotation vermerken.
- Der Eintrag wird als **abgeschlossen, konkret und korrekt** abgeliefert — so, dass die Medical Writerin ihn abnicken oder punktuell anpassen kann. Nicht als Skelett mit Platzhaltern.

**Kein `[Medical Writer prüfen]` als Standard.** Ausnahme nur: eine verbindliche medizinische Aussage widerspricht zwischen zwei Whitelist-Quellen nachvollziehbar und die Auflösung ist ohne Fachperson nicht möglich. Dann beide Quellen zitieren + 1 Satz worum es geht.

**Keine reflexartigen „MW prüfen"-Tags in Annotationen** für Standardinhalte. Die MW prüft sowieso jeden Eintrag — redundante Flags sind Zeit- und Nervenfresser.

**6. HÄMOPHILIE-KONTEXT.**
- Jeder Eintrag enthält mindestens eine Passage, die das Thema mit Hämophilie A verbindet — auch bei generischen Begriffen wie „intravenös", „Subkutan", „MCV-Wert".
- Ziel: Lexikon-Einträge als Hämophilie-Lexikon-Einträge erkennbar, nicht als allgemeines Medizin-Glossar.

**7. H1 + H2 = W-FRAGE (immer).**
- **H1, Modus a:** neue W-Frage-H1. Die alte Stichwort-H1 rutscht NICHT als eigener H2-Block darunter — stattdessen wird der Original-Einstiegssatz zum Kernsatz (siehe Regel 7b).
- **H1, Modus b:** von Anfang an als W-Frage.
- **H2, Modus a — W-Frage aus Original-Wortlaut bauen (Variante 2):** die bestehende Stichwort-H2 wird NICHT ersetzt durch eine beliebige neue W-Frage, sondern in eine W-Frage umformuliert, die die **Kernbegriffe der Original-H2 wörtlich enthält**.
  - „Zwei Arten von Gerinnungsstörungen" → „Welche zwei Arten von Gerinnungsstörungen gibt es?"
  - „Ursachen für eine Blutgerinnungsstörung" → „Was sind die Ursachen einer Blutgerinnungsstörung?"
  - „Gerinnungsstörung Hämophilie" → „Wie hängt eine Gerinnungsstörung mit Hämophilie A zusammen?"
- **H2, Modus b:** frei formulierte W-Frage aus Secondary-KW.
- Schema H1: „Was ist [Begriff] bei Hämophilie A?" · „Wie wirkt [Begriff]?" · „Warum ist [Begriff] wichtig?"

**7b. KERNSATZ = Original-Einstiegssatz (Modus a).**
- Der Kernsatz direkt unter H1 ist **der Original-Einstiegssatz des bestehenden Lexikon-Eintrags** (1:1, `origin: "kept"`, wird vom Renderer fett gesetzt).
- Nur wenn er den Hämophilie-A-Bezug nicht enthält, minimal ergänzen (1 Satz inline, per `<span class="text-new">` markiert, `origin: "changed"`).
- Der Original-Einstiegssatz erscheint NUR EINMAL im Artikel — als Kernsatz. Nicht nochmal unter dem ersten H2.
- Der erste H2-Block startet mit dem **nächsten** Absatz des Originals (der direkt nach dem Original-Einstieg folgt).
- Modus b: Kernsatz frei formuliert (`origin: "new"`), Wikipedia-Stil.

**7c. KEINE REDUNDANTEN ERKLÄR-BLÖCKE.**
- Wenn der Original-Absatz einen Fachbegriff bereits in Klammer erklärt oder im Satz aufschlüsselt, **keinen zusätzlichen Absatz mit `origin: "new"`** einschieben.
- Nur wenn der Original-Text den Begriff unerklärt nennt → Klammer-Ergänzung **in den Originalsatz selbst** (`origin: "changed"`, Span nur um die Ergänzung), nicht als neuer Absatz.
- Kernsatz und erster H2-Block dürfen inhaltlich **nicht duplizieren** — Kernsatz = Definition, erster H2 = Vertiefung/Abgrenzung.

**7d. HEADLINES (H1 + H2) — Span-Markierung nur auf die neuen Wörter.**
- Bei H2 nach Variante 2 (W-Frage um Original-Stichwort gebaut): **nur die neu hinzugefügten Wörter per `<span class="text-new">` markieren**, der übernommene Original-Wortlaut bleibt unmarkiert.
- Die H2-Headline wird im JSON als `sections[].h2` als String geliefert — Spans sind HTML-Spans im String.
- Beispiele:
  - „Zwei Arten von Gerinnungsstörungen" → `<span class="text-new">Welche</span> zwei Arten von Gerinnungsstörungen <span class="text-new">gibt es?</span>`
  - „Ursachen für eine Blutgerinnungsstörung" → `<span class="text-new">Was sind die</span> Ursachen <span class="text-new">einer</span> Blutgerinnungsstörung<span class="text-new">?</span>`
  - „Gerinnungsstörung Hämophilie" → `<span class="text-new">Wie hängt eine</span> Gerinnungsstörung <span class="text-new">mit</span> Hämophilie <span class="text-new">A zusammen?</span>`
- Zweck: Sofort sichtbar, dass der Autor:innen-Wortlaut bewusst übernommen wurde — nur das W-Frage-Gerüst ist neu.
- H1: Wenn die neue W-Frage-H1 auf der alten Stichwort-H1 aufbaut, gleiche Logik (Original-Begriff unmarkiert, neue W-Frage-Teile per Span).
- Komplett neu erfundene Headlines (kein Original-Wortlaut vorhanden, z. B. Modus b oder neue Hämophilie-Bezug-H2): keine Spans nötig, der Renderer markiert die ganze Headline über `origin`.

**8. KEINE ZUSAMMENLEGUNGEN.**
- Jeder Lexikon-Eintrag bleibt als eigene URL = eigene Ranking-Chance. Keine Merger, selbst bei inhaltlich ähnlichen Begriffen (Gelenkblutung / Hämarthrose bleiben getrennt).

**9. H2-FORMULIERUNGS-STIL: narrative W-Fragen bevorzugen.**
- **Gut:** „Wie kommt es zu …?", „Woran erkenne ich …?", „Wann tritt … auf?", „Warum ist … wichtig?", „Welche Folgen hat …?"
- **Vermeiden:** „Was ist/sind …?" als Standard-H2.
- Grund: Medical-Writer-Lehre aus Symptome-Artikel. „Wie kommt es zu Muskelblutungen?" liest sich besser als „Was sind Muskelblutungen?" und deckt dasselbe Thema ab.
- Ausnahme H1: dort ist „Was ist …?" erlaubt und oft sinnvoll (direktes Definitions-KW).

**10. KEINE ABSOLUTEN MEDIZINISCHEN AUSSAGEN.**
- Vermeiden: „fehlt", „keine", „verhindert komplett", „immer", „nie".
- Stattdessen relativierend: „zu niedrig", „reduziert", „seltener", „in der Regel", „meist".
- Beispiele:
  - ❌ „fehlendem Gerinnungsfaktor VIII" → ✅ „zu niedrigem Gerinnungsfaktor-VIII-Spiegel"
  - ❌ „Prophylaxe verhindert Spontanblutungen" → ✅ „unter Prophylaxe treten Spontanblutungen seltener auf"
  - ❌ „blaue Flecken bedürfen keiner Behandlung" → Bei Hämophilie A pauschal nicht haltbar, differenzieren
- Grund: Faktor VIII ist bei schwerer Hämophilie A stark reduziert, nicht vollständig abwesend. Medizinische Präzision ist Pflicht.

**11. KONTEXT-HALBSÄTZE BEI SYMPTOM-/HANDLUNGS-AUSSAGEN.**
- Jede Aussage „X ist ein Anzeichen für …" / „X kann auftreten" auf Bedingung prüfen und diese mitliefern.
- Beispiel:
  - ❌ „Blutergüsse können ein Anzeichen für Hämophilie A sein."
  - ✅ „Blutergüsse können ein Anzeichen für Hämophilie A sein, **wenn sie mit zunehmender Aktivität gehäuft auftreten**."
- Bedingung, Kontext oder Einschränkung muss mit, damit die Aussage medizinisch sauber steht.

**12. EXPLIZITE NEGATION — Pflicht, ggf. per Websuche belegt.**

Jeder Lexikon-Eintrag enthält **mindestens eine explizite Negation**, die den Begriff scharf abgrenzt — im Stil „X ist nicht …" / „X ist keine …".
- Grund: GAIO-Strategie Kap. 2.3 + 2.6-Checkliste. KI-Modelle brauchen die Negation, um den Begriff präzise einzuordnen.
- Typische Negations-Achsen: **ansteckend vs. angeboren**, **heilbar vs. behandelbar**, **akut vs. chronisch**, **Symptom vs. Ursache**, **Hämophilie A vs. Hämophilie B / VWS**, **Medikament-Klasse vs. Wirkstoff**.
- **Platzierung:** im Kernsatz, in einem H2-Absatz oder als FAQ-Eintrag — dort, wo die Abgrenzung inhaltlich am meisten Sinn ergibt.

**Vorgehen:**
1. Prüfen, ob sich eine Negation aus dem Originaltext ableiten lässt (Modus a) oder ohnehin Teil der Definition ist (Modus b).
2. Wenn nicht im Original / nicht offensichtlich → **Websuche in der Whitelist** (DHG, IQWiG, Onkopedia, AWMF, Pschyrembel, Uni-Kliniken). Negation wörtlich zitieren oder paraphrasieren und **inline mit Quelle belegen** (HTML-Link im Paragraph-`html`).
3. **Nicht erfinden, nicht weglassen, nicht als „Medical Writer prüfen" auslagern.**

**Beispiele:**
- „Hämophilie A ist nicht ansteckend, sondern eine angeborene Blutgerinnungsstörung." (DHG)
- „Eine Heilung der erblichen Von-Willebrand-Erkrankung ist nicht möglich; bei angemessener Behandlung ist die Lebenserwartung mit der gesunder Personen vergleichbar." (Onkopedia Kap. 4.3)
- „Prophylaxe bezeichnet keine Akuttherapie, sondern eine planmäßige Dauerbehandlung zur Blutungsvermeidung."

**12b. INTERESSANTER KEY-FAKT — Pflicht, ggf. per Websuche belegt.**

Jeder Lexikon-Eintrag enthält **mindestens einen konkreten, zitierbaren Fakt**, der über die bloße Definition hinausgeht (GAIO-Strategie Kap. 2.6.1: „Ein konkreter Fakt pro Artikel aus einer validen Quelle").

- **Qualitätskriterien für den Fakt (mindestens eines muss zutreffen):**
  - Quantifizierung: Zahl, Prozent, Häufigkeit („Hämophilie A betrifft in Deutschland etwa 1 von 5.000 männlichen Neugeborenen")
  - Vergleich: A vs B, früher vs heute, Hämophilie A vs Normalbefund
  - Trend / Entwicklung: Therapiefortschritt, Zulassung, Studienergebnis
  - Konkreter Kontextbezug: Lebenserwartung, Alltagsauswirkung, Dosis-Referenz
- **Keine reine Definitions-Wiederholung** („Hämophilie ist eine Blutgerinnungsstörung" reicht NICHT).
- **Quelle:** Whitelist inline belegt (DHG, IQWiG, AWMF, Pschyrembel, Uni-Kliniken). Pflicht: Websuche, wenn der Originaltext keinen interessanten Fakt liefert.
- **Platzierung:** im Kernsatz (wenn Ranking-relevant), in einem H2-Absatz, in der FAQ — dort, wo er inhaltlich passt.

**Vorgehen:**
1. Prüfen, ob der Original-Lexikoneintrag oder eine verlinkte Quelle einen quantifizierbaren Fakt liefert.
2. Wenn nicht → **Websuche in der Whitelist** und einen passenden Fakt holen (Häufigkeit, Anteil, Vergleichsgröße, Zulassungsdatum, Studienanzahl).
3. Fakt wörtlich zitieren oder paraphrasieren und **inline mit Quelle belegen**.
4. **Nicht erfinden, nicht runden ohne Quelle, nicht als „Medical Writer prüfen" auslagern.**

**Beispiele (Muster — Zahlen/Zuschreibungen vor Verwendung per Live-Fetch belegen):**
- „Hämophilie A betrifft in Deutschland etwa 1 von 5.000 männlichen Neugeborenen." (DHG)
- „Bei schwerer Hämophilie A liegt die Faktor-VIII-Aktivität unter 1 % der Norm." (AWMF-Leitlinie)
- „Seit 2022 ist in der EU erstmals eine Gentherapie für schwere Hämophilie A zugelassen." (PEI)
- „Unter kontinuierlicher Prophylaxe sinkt die jährliche Blutungsrate um rund 80 % gegenüber Bedarfstherapie." (Studienübersicht, aerzteblatt.de)

**13. LEICHTE SPRACHE / PATIENTENGERECHTE SPRACHE.**
- **Ein Gedanke pro Satz.** Komplizierte Satzstrukturen mit mehreren Pronomen vermeiden.
- **Kurze Sätze** (15–20 Wörter als Richtwert). Lange Sätze in zwei aufteilen.
- **Aktive Sprache** statt Passiv. „Der Arzt misst den Wert" statt „Der Wert wird gemessen".
- **Klare Subjekte** statt Pronomen. „Hämophilie A" statt „sie" / „es" — gerade dort, wo der Bezug sonst unklar wird.
- **Du-Ansprache** durchgängig, nicht formell.
- **Keine Metaphern, keine Ironie, keine Marketingfloskeln** bei medizinischen Fachinhalten.
- **Ursache und Wirkung trennen.** Beispiel: „Bei Hämophilie A ist das Gen für Faktor VIII defekt. Das Gen liegt auf dem X-Chromosom. Deshalb geben Mütter die Erkrankung meist an Söhne weiter." — drei Sätze, statt einer überladener Satz.
- **Synonyme und verwandte Begriffe** verwenden — nicht nur „Immunsystem", auch „Abwehrkräfte", „Immunantwort".
- **Explizite Negationen** zur Abgrenzung — „Hämophilie A ist nicht ansteckend".

**14. TABELLEN — AKTIV PRÜFEN, IM ZWEIFEL TABELLE.**
- Grundregel: Tabellen sind für KI-Suchen und Überfliegen **besser** als Fließtext (Kap. 1.1 GAIO). Deshalb bei **jedem** Eintrag aktiv prüfen, ob Inhalt tabellarisch darstellbar ist — und **im Zweifel Tabelle bauen**.
- **Pflicht-Check vor Abgabe:** Enthält der Text Aufzählungen, Vergleiche, Werte, Paare, Varianten, Schritte? → in Tabelle umwandeln.
- **Typische Tabellen-Fälle:**
  - Laborwerte: Wert · Einheit · Normbereich · Referenzquelle
  - Schweregrade Hämophilie A: Stufe · FVIII-% · Blutungsneigung
  - Vergleiche: Hämophilie A vs B, Typen Von-Willebrand-Syndrom, primäre/sekundäre/tertiäre Prophylaxe, plasmatisch vs rekombinant
  - Gerinnungsfaktoren I–XIII: Faktor · Name
  - Ursache–Symptom-Paare: Blutungsort · typische Zeichen
  - Ablauf-Schritte: Phase · was passiert · Zeichen
  - Aufzählungen im Original („Folgende Faktoren gibt es: …") → **immer** in Tabelle umwandeln.
- **Nur dann kein Tabelle-Einsatz:** wenn der Inhalt eine reine Kurz-Definition ist (1–2 Sätze, keine Paare, keine Werte, keine Auswahl). Bei Unsicherheit: Tabelle.
- **Tabellen-Schema im JSON:** pro H3-Block-`tables[]`-Eintrag eine echte HTML-Tabelle (`<table>` mit `<th scope="col">`) — nicht als Bild (BF-Pflicht). Die Tabelle gilt als neues Strukturelement: der umgebende Paragraph bzw. die `tables[]`-Einträge werden vom Renderer als neu markiert, auch wenn die Inhalte aus dem Original-Fließtext stammen.

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## Projekt

GAIO- und Ranking-Optimierung für das Hämophilie-Lexikon von https://www.active-a.de
Betreiber: Roche Pharma AG / Chugai Pharma Germany GmbH
Umzug von WordPress auf TYPO3 — Ziel: Lexikon-Einträge so aufstellen, dass sie nach dem Umzug **in ihren Primary-KWs ranken** (aktuell: nur 6 von 43 Einträgen ranken in Top 10).

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## Input & Arbeitsweise (Pipeline)

Claude bezieht **alle** Arbeitsdaten aus den JSON-Blöcken im User-Prompt. Kein Live-Zugriff auf `active-a.de`. Wettbewerber-URLs aus Spalte N **dürfen** per `WebFetch` besucht werden.

| Block | Inhalt | Verwendung |
|---|---|---|
| `=== KONTEXT ===` | uid, titel, slug, abstract, author, breadcrumb, wortzahl_original | Kopfbereich, H1-Bezug, Wortzahl-Check |
| `=== EXCEL-ZEILE ===` | Alle Excel-Felder als key/value, inkl. Spalte A (UID), B (Hub), C (IE1), H (Kommentar → Modus-Entscheidung), I (Seitentitel), J (URL — nur Reviewer-Referenz), L (Anmerkung), M (Google-Ranking), N (Wettbewerber-URLs), P (Suchintention + Priorität-Flag), Q (Primary KW), R (Secondary KWs) | **Verbindlich**: P, Q, R, H, L. Wettbewerber aus N optional per `WebFetch` nur als Struktur-Inspiration. |
| `=== BILDER ===` | Jedes Bild mit `identifier`, `alt`, `title`, `description`, `vision_analysis` | In `hero_bild` und `sections[].h3_blocks[].images[]` per `identifier` referenzieren (nicht umbenennen) |
| `=== VIDEOS ===` | Videos mit URL, Titel, Transkript | Lexikon-Einträge enthalten i. d. R. keine Videos — wenn vorhanden, Position beibehalten |
| `=== ORIGINAL-ARTIKEL ===` | Markdown 1:1 aus TYPO3, H1/H2/H3 als `#`/`##`/`###` | **Einzige Quelle** für Original-Wortlaut, Absatzgrenzen, Fettungen, Heading-Hierarchie (Modus a) |

**Spalte P — Teilinhalt ignorieren ab „User erwartet":**
Spalte P ist grundsätzlich verbindlich (Suchintention + Priorität-Flag). Aber: Wenn in P ein Passus **ab dem Wortlaut „User erwartet u.a. folgende Content-Formate"** o. ä. steht, wird **dieser Passus und alles danach ignoriert** — typisch sind dort Content-Format-Empfehlungen wie Aufzählung, Video, FAQs (externe Takeda-PDF), Tabelle, Weiterführende Links.
Gründe:
- Der Master-Prompt legt die Struktur verbindlich fest (H1, Kernsatz, H2-W-Fragen, FAQ, Quellen, optional Tabelle nach Regel 14).
- Takeda-PDF-Links und externe FAQ-Referenzen sind keine Whitelist-Quellen.
- Videos gehören nicht ins Lexikon (TE-Format).
Der Rest von Spalte P (Suchintention + Priorität) bleibt verbindlich.

**Wettbewerber-URLs aus Spalte N (optional):**
- Kurz-Check der Wettbewerber-Seiten per `WebFetch`: Welche Struktur nutzen sie (H2/H3/FAQ)? Welche Aspekte decken sie ab, die uns fehlen?
- **Nicht:** Inhalte übernehmen. **Nicht:** als Quelle zitieren. Nur Struktur-Inspiration.

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## Output = JSON (Schema aus `JSON_OUTPUT_INSTRUCTION`)

Die Antwort ist **ausschliesslich** valides JSON nach dem Schema, das im User-Prompt beschrieben ist. Keine Dateinamen, keine Ablageorte, kein CSS, keine 70/30-Tabelle — das macht der Renderer.

**Lexikon-spezifische Defaults im JSON:**

| Feld | Wert | Grund |
|---|---|---|
| `ankernavi` | `[]` | Bei 400–600 W überflüssig (Regel aus v1) |
| `wichtigstes.intro` | `""` | Kein „Das Wichtigste in Kürze"-Block im Lexikon-Format |
| `wichtigstes.bullets` | `[]` | dito |
| `fazit.absaetze` | `[]` | Kein Fazit / kein „Das solltest Du wissen" |
| `fazit.therapie_hinweis_enthalten` | `true` | Feld für Lexikon fachlich nicht anwendbar — auf `true` setzen, damit Self-Check nicht false-positive wirft |
| `cta` | `""` | Kein CTA am Artikelende |
| `self_check.therapie_bullet_vorhanden` | `true` | dito (kein Wichtigstes-Block) |
| `self_check.faq_keine_doppelung_mit_h2` | `true` nach Prüfung | FAQ ist Pflicht, andere Ebene als H2 |
| `hero_bild` | befüllt mit Identifier aus `=== BILDER ===` wenn vorhanden, sonst leere Strings | Lexikon hat oft kein Hero-Bild; kein Bild erfinden |
| `faq` | 2–4 Einträge (Lexikon-spezifisch, nicht 4–6 wie TE) | Kürzere Einträge → kürzere FAQ |
| `weiterfuehrend` | Interner Link auf passenden TE-Artikel, **wenn** aus `=== EXCEL-ZEILE ===` (Spalte L oder verwandte Felder) eine TE-URL auffindbar ist. Sonst `[]`. | Pipeline hat kein vollständiges TE-Mapping |
| `quellen` | 2–4 Quellen, mindestens 1 aus Core-Whitelist. Linktext = Titel/Institution, nicht die URL. | BF-Pflicht |

**H3-Pflicht-Quorum (Self-Check vor Abgabe):**
- **Bei Einträgen ≥ 400 W:** Pro `sections[]`-Eintrag mindestens **1** `h3_blocks[]` mit befülltem `h3`.
- **Bei Einträgen ≥ 500 W:** Pro `sections[]`-Eintrag mindestens **2** befüllte `h3`.
- **Ausnahme:** reine Begriffsklärungs-H2 mit < 40 W Inhalt.
- **H3 = W-Frage**, wie H2 — gleiche Stil-Regeln (Regel 9).
- Kein `sections[]`-Eintrag > 120 W ohne H3-Unterteilung.

**Annotation pro Paragraph (`annotation`-Objekt):**
- `type: "kept|changed|new"` — deckungsgleich mit `origin`.
- `vorher` + `nachher`: bei `changed` beides befüllen; bei `kept`/`new` leer.
- `kap_ref`: z. B. „Kap. 2.2 GAIO", „Pflicht-Regel 7b", „Whitelist Regel 5".
- `begruendung`: ein klarer Satz. **Nicht** „Originaltext 1:1 erhalten" schreiben, wenn etwas geändert wurde — stattdessen benennen, was geändert wurde. Bei Pschyrembel-Quelle: Login-Hinweis vermerken.

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## Priorität-Regel (aus Spalte P)

Jeder Eintrag hat in Spalte P (in `=== EXCEL-ZEILE ===`) einen **Priorität-Flag**:

### „Priorität: Ja"
Der Lexikon-Eintrag ist der Haupt-Träger für seinen Primary KW.
- H1 nutzt direkt den breiten Hämophilie-KW („Was ist Prophylaxe bei Hämophilie A?")
- Volle Ranking-Optimierung: Kernsatz, H2-W-Fragen mit KW-Varianten, FAQ, Quellen, Ziellänge nach oben ausschöpfen (500–600 W)

### „Weicht aus — [TE-URL] hat Priorität" (= Variante A)
Ein TE-Artikel hat den breiten KW — Lexikon-Eintrag geht auf **Definitions-Fokus**.
- H1 nutzt die Definitions-Frage („Was bedeutet Prophylaxe?" statt „Was ist Prophylaxe bei Hämophilie A?")
- Primary KW mit „definition", „bedeutung", „was heißt"-Varianten
- Ziellänge am unteren Ende (400–500 W) reicht
- Im Text auf den TE-Artikel verlinken (Orientierung) → als `weiterfuehrend[]`-Eintrag

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## Qualitätskriterien

### SEO
- [ ] `meta_title` max. 60 Zeichen mit Primary KW
- [ ] `meta_description` max. 155 Zeichen mit Primary KW
- [ ] `url_empfehlung` sprechend (bei Modus a: `redirect_von` setzen)
- [ ] H1 = W-Frage mit Primary KW
- [ ] H2s als W-Fragen (mindestens 3)
- [ ] Primary KW im Kernsatz (erster Absatz)
- [ ] Secondary KWs natürlich verteilt
- [ ] Mindestens 1 externe Whitelist-Quelle inline belegt (im Paragraph-`html`)
- [ ] Interner Link zum passenden TE-Artikel in `weiterfuehrend[]` (wenn aus Input ableitbar)
- [ ] Ziellänge 400–600 Wörter (`textlaenge_optimiert`)

### Barrierefreiheit (BF)
- [ ] Logische Hierarchie H1 → H2 → (H3), keine Sprünge
- [ ] Alt-Texte bei Bildern (falls vorhanden, aus `=== BILDER ===` übernehmen oder verbessern)
- [ ] Sprechende Linktexte (kein „hier klicken", keine rohen URLs als Linktext)
- [ ] Tabellen mit `<th scope="col">`
- [ ] Keine wichtigen Inhalte nur in Bildern/PDFs

### GAIO (Kap. 2.6)
- [ ] Ein Hauptthema pro Eintrag
- [ ] Zitierfähiger Kernsatz direkt nach H1
- [ ] Klare Antwortstrukturen auf W-Fragen
- [ ] FAQ als Dialog (2–4 Einträge)
- [ ] Mindestens 1 belegter Fakt aus valider Quelle (Regel 12b)
- [ ] Patientengerechte Sprache (Du-Ansprache)
- [ ] Fremdwörter bei Erstnennung erklärt (Regel 2)
- [ ] Klare Subjekte statt Pronomen
- [ ] **Mindestens eine explizite Negation** (Regel 12) — aus Original oder per Websuche + Whitelist-Quelle inline belegt
- [ ] Synonyme und natürliche Wiederholungen
- [ ] Ein Gedanke pro Satz

### Lexikon-spezifisch
- [ ] Hämophilie-Kontext-Passage vorhanden (auch bei generischen Begriffen)
- [ ] Priorität-Flag korrekt angewendet
- [ ] H3-Pflicht-Quorum erfüllt (siehe oben)
- [ ] Kein „Wichtigstes in Kürze", kein Fazit, kein CTA, keine Ankernavi (Felder leer im JSON)

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## Annotationen: Regeln

1. **Vorher → Nachher** bei Änderungen: `vorher: "Prophylaxe"`, `nachher: "vorbeugende Behandlung (Prophylaxe)"`, `begruendung: "Fremdwort bei Erstnennung erklärt (Regel 2)"`.
2. **Konkret zitieren** statt abstrakt: `begruendung: "Original 'sie' → 'Hämophilie A' (Pronomen → klares Subjekt, Regel 13)"`.
3. **Neue Elemente begründen:** `begruendung: "Neuer FAQ-Block — GAIO Kap. 2.6.1 (FAQ für KI-Zitierfähigkeit)"`.
4. **Quellen-Check dokumentieren:** `begruendung: "Quelle DHG verifiziert via WebFetch"`. Bei Pschyrembel: Login-Hinweis vermerken.
5. **Priorität dokumentieren** in der H1-Annotation: „Priorität: Ja — Lexikon rankt Pos X" oder „Priorität: Weicht aus — TE-Artikel hat Haupt-KW (Spalte P)".
6. **Tabellen dokumentieren:** `begruendung: "Original-Aufzählung 'Folgende Faktoren …' in Tabelle umgewandelt (Regel 14); Inhalte 1:1"`.

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## Was dieser Prompt NICHT macht

- Keine Zusammenlegung mehrerer Lexikon-Einträge
- Kein „Das Wichtigste in Kürze"-Block (Felder im JSON leer lassen)
- Kein Fazit / kein CTA am Artikelende (Felder im JSON leer lassen)
- Keine Ankernavi (Feld im JSON leer lassen)
- Kein Schema.org-JSON-LD im Output (erzeugt TYPO3 automatisch)
- Keine erfundenen Quellen — nur Whitelist mit Live-Fetch
- Keine Änderungen an Stefan-befüllten Excel-Feldern (Spalte Q/P/N)
- **Keine Dateinamen, keine Ablageorte, kein CSS, keine 70/30-Tabelle** — das macht der Renderer (`render_html.py`)
- **Kein Live-`WebFetch` auf `active-a.de`** (HARTE REGEL) — auch nicht auf die URL aus Spalte J
- Keine manuellen HTML/MD-Dateien schreiben — Output ist ausschließlich das JSON-Schema

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## Beispiel-Aufrufe

Die Pipeline wird per UID gestartet:

```
python run_pipeline.py --uids 2044 --prompt ACTA_Lexikon_Master-Prompt_v1S2 --force
```

Claude bekommt dann im User-Prompt die JSON-Blöcke und liefert das JSON nach `JSON_OUTPUT_INSTRUCTION` zurück. Der Rest (Render, Review, Correct, Approve, Import) läuft über die Standard-Pipeline-Phasen.
