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Active-A_Kindergartenplatz-Integrationshilfe_Blog
Aktueller Seitentitel
Der lange Weg zu Kindergartenplatz und Integrationshilfe
Aktuelle URL
https://www.active-a.de/die-lange-suche-nach-kindergartenplatz-und-integrationshilfe/
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Meta Title
Kindergartenplatz und Integrationshilfe bei Hämophilie A
Meta Description
Marcel berichtet, wie er für seinen Sohn mit schwerer Hämophilie A einen Kindergartenplatz und eine Integrationshilfe gefunden hat. Mit allen Hürden.
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/der-lange-weg-zu-kindergartenplatz-und-integrationshilfe/
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https://www.active-a.de/die-lange-suche-nach-kindergartenplatz-und-integrationshilfe/ → /der-lange-weg-zu-kindergartenplatz-und-integrationshilfe/ (301)

=== ZEILEN MIT REVIEWER-KOMMENTAREN ===

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Kommentar: Rev. TestRev [26-05-19 12:44]: H3 löschen
Aktueller Artikelinhalt:
<h3><span class="text-new">Welche Regeln galten im Saarland für unsere Suche?</span></h3>
Aktuelle Annotation:
<span class="anno-new">neu</span> <em>(Kap. 2.2)</em><br/><em>Neue H3 (Unterfrage)</em>


=== VOLLSTAENDIGER ARTIKEL (Kontext, NICHT aendern wenn ohne Kommentar) ===

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<nav aria-label="Brotkrumen"><small>Home / Community &amp; Erfahrungen / Community Blog / Der lange Weg zu Kindergartenplatz und Integrationshilfe</small></nav>

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<figure><img alt="Erzieherin spielt mit zwei Kindern an einem Tisch mit bunten Holzbausteinen" data-hero="1" data-img-identifier="/migrated/active-a-website-photo-beitrag-marcel-integrationshilfe-2023-v1.jpg" src="/fileadmin/migrated/active-a-website-photo-beitrag-marcel-integrationshilfe-2023-v1.jpg"/></figure>

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<p class="meta-line">Community Blog · Marcel · Erstellt: 2023 · Aktualisiert: Platzhalter</p>

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<h1>Der lange Weg zu Kindergartenplatz und Integrationshilfe</h1>

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<p class="kernsatz"><strong>Die Suche nach einem Kindergartenplatz ist ja häufig etwas holprig – etwas holpriger kann es werden, wenn man ein Kind mit schwerer Hämophilie versucht anzumelden. Hier erzähle ich von unserer Odyssee und unseren Erfahrungen mit der Integrationskraft.</strong></p>

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<nav class="ankernavi"><strong>Auf dieser Seite</strong><ul><li><a href="#wie-haben-wir-die-ersten-kindergarten-absagen-erlebt">Wie haben wir die ersten Kindergarten-Absagen erlebt?</a></li><li><a href="#die-suche-nach-einem-kindergartenplatz-eine-odyssee-nimmt-ihren-anfang">Die Suche nach einem Kindergartenplatz. Eine Odyssee nimmt ihren Anfang.</a></li><li><a href="#besser-nicht-gleich-zu-beginn-von-der-haemophilie-erzaehlen">Besser nicht gleich zu Beginn von der Hämophilie erzählen.</a></li><li><a href="#warum-wirkte-ein-kirchlicher-traeger-in-einem-anderen-kreis-vielversprechend">Warum wirkte ein kirchlicher Träger in einem anderen Kreis vielversprechend?</a></li><li><a href="#positive-ueberraschung-ehrliche-aussprache-erwuenscht">Positive Überraschung: ehrliche Aussprache erwünscht.</a></li><li><a href="#wie-haben-wir-die-integrationshilfe-fuer-unseren-sohn-beantragt">Wie haben wir die Integrationshilfe für unseren Sohn beantragt?</a></li><li><a href="#die-unterstuetzung-der-integrationshilfe-ist-gold-wert">Die Unterstützung der Integrationshilfe ist Gold wert.</a></li><li><a href="#eine-kurze-kommunikationskette-schafft-sicherheit">Eine kurze Kommunikationskette schafft Sicherheit.</a></li><li><a href="#epilog-achtung-hier-kommt-noch-abschliessend-eine-wichtige-info">Epilog: Achtung! Hier kommt noch abschließend eine wichtige Info!</a></li></ul></nav>

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<h2 id="wie-haben-wir-die-ersten-kindergarten-absagen-erlebt"><span class="text-new">Wie haben wir die ersten Kindergarten-Absagen erlebt?</span></h2>

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<p>Ich vergesse niemals den Blick der Kindergärtnerin, der klar signalisierte: Mit einem <strong><span class="text-new">hämophilen</span></strong> <strong>Kind</strong> braucht ihr uns erst gar nicht in die Krippe zu kommen.</p>

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<h3><span class="text-new">Wie haben uns die wiederholten Absagen getroffen?</span></h3>

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<p>Irgendwann nervten die <strong>Absagen diverser Kindergärten</strong> ungemein, und wir fingen an zu verzweifeln. Aber das Schlimmste an der Sache war: Man sprach nie offen aus, dass ein <strong>Kind mit schwerer Hämophilie nicht gewollt ist</strong><span class="text-new">,</span> sondern man versuchte es stets plausibel zu begründen. Am einfachsten für die Kindergärten war der Wartelisten-Trick: „Wir melden uns, wenn was verfügbar wird. Aber Sie wissen ja, in der derzeitigen Lage kann das ewig dauern.“</p>

--- Zeile 10 ---
<h3><span class="text-new">Warum war das Schweigen in unserem Dorf besonders bitter?</span></h3>

--- Zeile 11 ---
<p>Wir wohnen auf dem Dorf und dann auch noch im Saarland. Der Spruch „jeder kennt jeden“, trifft hier voll zu. Wenn Kinder aus der Nachbarschaft einen Platz bekamen, die sich weitaus später im Kindergarten bzw. der Krippe anmeldeten als wir, dann stieß uns das doch schon sehr bitter auf!</p>

--- Zeile 12 ---
<p>Im folgenden Beitrag schildere ich unsere <strong>Erfahrungen im Umgang mit dem Kindergartenplatz</strong> und der <strong>Integrationshilfe</strong><span class="text-new">.</span> Der Einfachheit halber schreibe ich im Beitrag allgemein von Kindergartenplatz, womit ich dann auch die Krippe meine.</p>

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<h2 id="die-suche-nach-einem-kindergartenplatz-eine-odyssee-nimmt-ihren-anfang">Die Suche nach einem Kindergartenplatz. Eine Odyssee nimmt ihren Anfang.</h2>

--- Zeile 14 ---
<p>Die Möglichkeit, eine <strong>Integrationskraft</strong> zu beantragen, war uns bekannt, hierüber klärte uns unser <strong><span class="text-new">Hämophilie-Zentrum</span></strong> schon im Rahmen der Schwangerschaft auf. Der Gedanke an zusätzliche Unterstützung war für uns an diesem Punkt aber vorerst zweitrangig, wir mussten erst mal einen Kindergarten finden, der die Hämophilie akzeptierte.</p>

--- Zeile 15 [KOMMENTAR] ---
<h3><span class="text-new">Welche Regeln galten im Saarland für unsere Suche?</span></h3>

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<p>Im Saarland gilt die Regelung, dass man nur im eigenen Landkreis einen Kindergartenplatz beantragen kann. Da damals noch Covid den Alltag bestimmte, konnte man sich nicht alle Kindergärten anschauen und wenn doch, dann war der direkte Kontakt stark eingeschränkt.</p>

--- Zeile 17 ---
<h3><span class="text-new">Wie verlief das erste Telefonat mit dem örtlichen Kindergarten?</span></h3>

--- Zeile 18 ---
<p>Der Kontakt zum örtlichen Kindergarten lief ausschließlich telefonisch. Es war ein sympathisches Telefonat, aber als ich erwähnte, dass unser Sohn an schwerer Hämophilie leidet und erklärte, was genau das bedeutet, merkte ich die <strong>Verunsicherung</strong> am anderen Ende der Leitung. Wir kamen auf die <strong>Warteliste</strong><span class="text-new">,</span> man werde sich bei uns melden, sobald ein Platz frei werde.</p>

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<h2 id="besser-nicht-gleich-zu-beginn-von-der-haemophilie-erzaehlen">Besser nicht gleich zu Beginn von der Hämophilie erzählen.</h2>

--- Zeile 20 ---
<p>Nun änderten wir unsere Taktik und bei den folgenden Kindergärten erzählten wir im telefonischen <strong>Erstgespräch erst mal nicht sofort von der Hämophilie</strong><span class="text-new">.</span> In der Nachbarkommune bekamen wir bei einem Kindergarten ein Kennlerntreffen mit Führung angeboten. Das Treffen war nicht so berauschend, denn es gab einen Sammeltermin mit anderen Interessenten, was ganz allgemein schon eine unangenehme <strong>rivalisierende Atmosphäre</strong> erzeugt. Aber Augen zu und durch.</p>

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<p>Als wir uns mit „Die mit der Hämophilie“ vorstellten, spürte man schon förmlich die Absage im Nacken, gefolgt von den <strong>entsetzten Blicken</strong> der umgebenden Community. Natürlich kamen wir auf die Warteliste. Die formelle Absage folgte ca. 3-4 Monate später, was komisch war, denn wir standen ja auf einer Warteliste. Aber hier mache ich mit den Absagen einen Cut, denn prinzipiell war es immer das gleiche Spiel.</p>

--- Zeile 22 ---
<h2 id="warum-wirkte-ein-kirchlicher-traeger-in-einem-anderen-kreis-vielversprechend"><span class="text-new">Warum wirkte ein kirchlicher Träger in einem anderen Kreis vielversprechend?</span></h2>

--- Zeile 23 ---
<p>Ein paar Ortschaften weiter gab es einen sehr kleinen Kindergarten, der allerdings grenztechnisch betrachtet nicht mehr in unserem Landkreis lag. Es handelte sich um einen <strong>kirchlichen Träger</strong> und wir dachten uns, „fragen kostet nichts“. Bei unserer Anfrage im Vorfeld machten wir schon reinen Tisch und erzählten im Telefonat viel über Hämophilie sowie die bereits erfahrene Ablehnung. Und tatsächlich bekamen wir einen <strong>Termin bei der Kindergartenleitung</strong><span class="text-new">.</span></p>

--- Zeile 24 ---
<p>Das Treffen mit dem Kindergarten-Team war sehr angenehm, und die Leitung stellte uns <strong>bezüglich der Hämophilie viele Fragen</strong><span class="text-new">.</span> Bereits in diesem Gespräch teilten wir mit, dass wir eine <strong>Integrationskraft beantragen</strong> wollten, und auch, dass die <strong>Hämophiliespezialistin unseres Hämophilie-Zentrums</strong> anbot, den Kindergarten im Umgang mit der <strong>Erkrankung kostenlos vor Ort zu schulen</strong><span class="text-new">.</span></p>

--- Zeile 25 ---
<h2 id="positive-ueberraschung-ehrliche-aussprache-erwuenscht">Positive Überraschung: ehrliche Aussprache erwünscht.</h2>

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<p>Die Kindergartenleitung machte keine Zu- oder Absage <span class="text-new">–</span> wir kamen dieses Mal aber auch nicht auf irgendeine Warteliste. Sie sagte, Sie wolle mal mit Ihrem Team allgemein darüber sprechen und die Meinung des Teams einholen, wie diese zu dem Thema stehen. Im gleichen Zuge vereinbarte sie aber mit uns einen Zweittermin und betonte, ihr sei eine ehrliche Aussprache sehr wichtig.</p>

--- Zeile 27 ---
<p>Im Zweittermin passierte etwas, das ich von der Kindergartenleitung als unheimlich <strong>mutig und ehrlich</strong> empfand: Sie teilte uns mit, sie habe <strong>Ängste</strong> vor der allgemeinen Situation und der Herausforderung im Umgang, wenn etwas passieren sollte. Ebenfalls fühlte sie sich verunsichert mit der Situation. ABER man sei bereit, uns einen Platz anzubieten, wenn wir eine Integrationshilfe beantragen würden, die unseren Sohn im Alltag begleitet. Sie habe bei dem kirchlichen Träger bereits einen Antrag für eine Ausnahmeregelung gestellt, um die Grenzblockade zu umgehen, und dieser sei auch schon positiv beschieden worden. Das <strong>Angebot des Hämophilie-Zentrums</strong> werde man ebenfalls dankend annehmen. Wir waren sichtlich froh und erleichtert.</p>

--- Zeile 28 ---
<h2 id="wie-haben-wir-die-integrationshilfe-fuer-unseren-sohn-beantragt"><span class="text-new">Wie haben wir die Integrationshilfe für unseren Sohn beantragt?</span></h2>

--- Zeile 29 ---
<p>Über die Lebenshilfe haben wir beim <strong>Landesamt für Soziales den Antrag</strong> für die Integrationshilfe gestellt, was sich als relativ unkompliziert gestaltete, auch weil die Lebenshilfe uns hier unheimlich gut unterstützte. Nur beim Landesamt gab es etwas Diskussionen rund um die Genehmigung des Umfangs, denn man verglich die Hämophilie an der Stelle immer mit Diabetes und verstand nicht, dass eine häusliche Pflege bei Hämophilie notwendig ist. Sprich, das <strong>Landesamt für Soziales kannte sich mit Hämophilie nicht aus</strong><span class="text-new">,</span> und es gab anscheinend auch <strong>keinerlei Erfahrungswerte</strong><span class="text-new">.</span></p>

--- Zeile 30 ---
<p>Nach mehreren Mails, Telefonaten und Aufklärungsgesprächen unsererseits, wurde der Antrag schließlich genehmigt. Zugesprochen wurde uns eine Hilfskraft sowie eine Fachkraft zu jeweils unterschiedlichen Teilen. In unserem Fall begleitete eine <strong>Hilfskraft</strong> unseren Sohn an vier Tagen der Woche und eine <strong>Fachkraft</strong> an einem weiteren Tag.</p>

--- Zeile 31 ---
<h2 id="die-unterstuetzung-der-integrationshilfe-ist-gold-wert">Die Unterstützung der Integrationshilfe ist Gold wert.</h2>

--- Zeile 32 ---
<p>Die Integrationshilfen sind ein <strong>echter Segen</strong><span class="text-new">,</span> denn von Anfang an gaben sie unserem Kindergarten <span class="text-new">–</span> aber auch uns als damals junge Eltern <span class="text-new">–</span> <strong>Sicherheit</strong><span class="text-new">.</span> Sie nahmen einen gewissen gefühlten Druck der Verantwortung von dem Kindergartenpersonal, welches sie durch ihre Unterstützung zusätzlich entlasteten. Schön zu sehen war auch, wie unser Sohn und unsere Integrationskräfte eine <strong>starke Bindung zueinander aufbauten</strong><span class="text-new">.</span> So freuen sich beide Seiten täglich, sich zu sehen, was meist mit einer herzlichen und innigen Umarmung einhergeht.</p>

--- Zeile 33 ---
<p>Mittlerweile hat sich alles gut eingespielt, und von <strong>Verunsicherung ist im Kindergarten überhaupt nichts mehr zu spüren</strong><span class="text-new">.</span> Auch wenn die Integrationskraft mal erkrankt, darf unser Sohn trotzdem kommen. Die <strong><span class="text-new">Notfallmedikation</span></strong> wird im Kindergarten hinterlegt und das Kindergartenpersonal weiß genau was zu tun ist, sollten gewisse Ereignisse es verlangen. Unser Sohn wird im Kindergarten nicht als „der Kranke“ betrachtet. Er darf <strong>alles mitmachen</strong> und ist in seiner <strong>Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt</strong><span class="text-new">.</span></p>

--- Zeile 34 ---
<h2 id="eine-kurze-kommunikationskette-schafft-sicherheit">Eine kurze Kommunikationskette schafft Sicherheit.</h2>

--- Zeile 35 ---
<p>Wir versuchen dem Kindergarten immer zu signalisieren: „Es ist nicht schlimm, wenn was passiert, sondern uns ist wichtig, dass dann richtig und ohne zu zögern gehandelt wird.“ Dazu haben wir eine <strong>kurze Kommunikationskette</strong><span class="text-new">,</span> so kann der Kindergarten mich und meine Frau jederzeit über das <strong>Mobiltelefon</strong> oder auf der Arbeit erreichen.</p>

--- Zeile 36 ---
<h3><span class="text-new">Wie unterstützen wir die Bewegungsfreiheit unseres Sohnes im Kindergartensport?</span></h3>

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<p>So freut es uns, dass er jeden Mittwoch am <strong>Kindergartensport</strong> teilnehmen kann, wo die ausgebildete Integrationsfachkraft immer mit dabei ist. Uns ist das wichtig, da wir ihn <strong>nicht in Watte packen</strong> wollen. Er soll und muss lernen, mit seinem Körper umzugehen. Er muss lernen, sich richtig abzufangen, wenn er stürzt, wie er die Geschwindigkeit richtig einschätzt und abbremst beim Rennen oder wie er sich bei Sprüngen richtig abfedert.</p>

--- Zeile 38 ---
<h3><span class="text-new">Welches Fazit ziehen wir aus der Integrationshilfe-Erfahrung?</span></h3>

--- Zeile 39 ---
<p><strong>Zusammenfassend lässt sich sagen:</strong> Eine Integrationskraft macht definitiv Sinn. Sie gibt dem Umfeld die <strong>notwendige Sicherheit</strong> und entlastet nicht nur physisch, sondern alle Beteiligten auch psychisch. Und auch wenn ich klarstellen muss, dass die Integrationskraft <strong>kein Wundermittel</strong> ist, das einen Sturz oder eine Verletzung beim Spielen verhindert <span class="text-new">–</span> so kann sie doch die <strong>Risiken reduzieren</strong><span class="text-new">.</span></p>

--- Zeile 40 ---
<h2 id="epilog-achtung-hier-kommt-noch-abschliessend-eine-wichtige-info">Epilog: Achtung! Hier kommt noch abschließend eine wichtige Info!</h2>

--- Zeile 41 ---
<p>Die Zeit vergeht wie im Flug und mittlerweile läuft alles <strong>einwandfrei</strong> <span class="text-new">–</span> außer neuerdings die Anträge für die Integrationskraft.</p>

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<h3><span class="text-new">Warum streiten Landesamt und Krankenkassen im Saarland um die Kosten?</span></h3>

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<p>Im Saarland wollen weder das Landesamt für Soziales noch die Krankenkassen die Kosten übernehmen. So tragen beide Institutionen mittlerweile einen Rechtsstreit um die Kosten auf dem Rücken unseres Sohnes aus. Nur mit viel Druck unsererseits und der <strong>Unterstützung unseres Hämophilie-Zentrums</strong> wurde der Antrag <span class="text-new">–</span> unter Vorbehalt <span class="text-new">–</span> vom Landesamt für Soziales genehmigt.</p>

--- Zeile 44 ---
<h3><span class="text-new">Welche Rückmeldungen haben wir aus anderen Bundesländern erhalten?</span></h3>

--- Zeile 45 ---
<p>Durch den <strong>Austausch mit anderen <span class="text-new">Betroffenen</span></strong> aus anderen Bundesländern haben wir teilweise die gleichen Rückmeldungen erhalten. Manche mussten hier wohl sogar mit <span class="text-new">einer Rechtsanwältin oder</span> einem Rechtsanwalt tätig werden, um sich die Integrationshilfe einzuklagen. Für uns war das sehr nervenaufreibend, da wir erst knapp eine Woche, bevor unsere Integrationskraft vertraglich auslaufen sollte, die Rückmeldung der Verlängerung bekamen <span class="text-new">–</span> und das auch nur nach mehrwöchigem Kampf unsererseits. Leider muss man sich im Vorfeld darauf einstellen, dass der Antrag eventuell nicht einfach so genehmigt wird, je nach Bundesland.</p>

--- Zeile 46 ---
<p class="cta text-new">Habt Ihr Erfahrungen mit der Suche nach einem Kindergartenplatz oder einer Integrationshilfe für Euer Kind mit Hämophilie A, oder Fragen dazu? Dann schreibt uns gerne über das <a href="/kontakt/">Kontaktformular</a>. Wir melden uns schnellstmöglich zurück.</p>

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