🆕 Live-Pipeline (Phase 2)
UID2024
URLhttps://www.active-a.de/lexikon/faktor-vii-mangel/
Textlänge Original (gezählt)171 Wörter
Textlänge neu (gezählt)598 Wörter
bisheriger Meta-TitleFaktor VII-Mangel – Hämophilie Lexikon
neuer Meta-Title50–60 ZeichenFaktor VII-Mangel: Ursachen, Symptome, Therapie (47 Z.)
bisherige Meta-DescriptionErfahre hier mehr über Faktor VII-Mangel in unserem Hämophilie Lexikon.
neue Meta-Description140–160 ZeichenBeim Faktor VII-Mangel fehlt der Gerinnungsfaktor VII ganz oder teilweise. Ursachen, Schweregrade und Behandlung im Überblick. (126 Z.)
URL-Empfehlung3–6 Wörter, endet auf -haemophilie-ahttps://www.active-a.de/faktor-vii-mangel-haemophilie-a/ (Slug: 31 Z.)
Redirect/faktor-vii-mangel-haemophilie-lexikon → https://www.active-a.de/faktor-vii-mangel-haemophilie-a/ (301)
Suchintention:
https://flexikon.doccheck.com/de/Faktor VII-Mangel
https://www.orpha.net/en/disease/detail/327
https://www.passion-haemostaseologie.de/faktor-vii-mangel
Primary KW:
  • Keine KI-Sichtbarkeit
Secondary KWs:
  • Suchintention: Know (spezifisch)
  • Was der Faktor VII-Mangel (Hypoprokonvertinämie) ist und was er für Hämophilie A-Patienten bedeutet.
  • ##Priorität: Ja — kein TE-Pendant (Lexikon rankt Pos 18)##
KW-Abdeckung Secondary 1/3
Primary
Secondary
⚠ = wörtlich nicht gefunden — inhaltliche Abdeckung genügt (KWs müssen NICHT wörtlich vorkommen), nur kurz prüfen
Reviewer-KommentarArtikelinhaltAnnotationen / Änderungen
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Neue H1 — Version 1

Was ist ein Faktor VII-Mangel und was bedeutet er bei Hämophilie A?

Neue H1 — Version 2

Was ist die Hypoprokonvertinämie und wie unterscheidet sie sich von Hämophilie A?

neu (Kap. 2.2)
H1 neu formuliert — alle Versionen aus derselben Zielsetzung (Suchintention + Primary KW); eine auswählen.
Bisherige H1Faktor VII-Mangel
Auswahl (nur 1 H1 kommt in TYPO3)

Beim Faktor VII-Mangel (Hypoprokonvertinämie) fehlt den Betroffenen der Gerinnungsfaktor VII ganz oder teilweise. Ähnlich wie bei Hämophilie A gibt es auch beim Faktor VII-Mangel verschiedene Schweregrade, je nachdem wie hoch die Restaktivität des vorhandenen FVII ist. Es gibt jedoch keine sichere Korrelation (Zusammenhang) zwischen der Faktor VII-Restaktivität und der Schwere der Blutungen. Die Behandlung kann wie bei Hämophilie bei Bedarf oder prophylaktisch erfolgen.

beibehalten
Original-Einstiegssatz 1:1 aus der Akte übernommen (Modus a); enthält bereits den Hämophilie A-Bezug — keine Änderung nötig.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.
🟠 Restaktivität — Verbliebene Wirksamkeit oder Aktivität.
🟠 Hämophilie — Angeborene Blutgerinnungsstörung
🟠 prophylaktisch — vorbeugend

Was ist ein Faktor VII-Mangel und wie hängt er mit der Blutgerinnung zusammen?

neu
H2 · Verbindliche Patientenfrage-H2 aus Task 1.3.

Faktor VII ist ein Eiweiß im Blut. Er hilft dabei, dass das Blut an einer Wunde gerinnt. Kommt es zu einer Verletzung, schaltet Faktor VII einen weiteren Gerinnungsfaktor aktiv, den Faktor X. Damit startet die Blutgerinnung genau dort, wo Blut austritt. Ist zu wenig Faktor VII da, springt dieser Anstoß nur verzögert an. Die Wunde blutet dann länger nach als bei einer gesunden Gerinnung.1

neu
Neue laienverständliche Erklärung der Faktor VII-Funktion, paraphrasiert aus dem verbatim quote c3 (EMA/EPAR NovoSeven — Zulassungs-/Fachinfo, hier nur als Beleg für die allgemeine Faktor VII-Rolle in der Kaskade genutzt).
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Faktor X — Stuart-Prower-Faktor = Eiweiß im Blut, das eine zentrale Rolle bei der Bildung von Thrombin spielt.

Der angeborene Faktor VII-Mangel verläuft meistens mild. Auffällig wird er oft durch kleine Blutungen, die einfach nicht aufhören wollen, zum Beispiel nach einer Bagatellverletzung beim Rasieren. Manchmal fällt er auch nur im Labor auf, durch einen erniedrigten Quick-Wert. Vor größeren Operationen kann der Mangel aber zu erheblichen Blutungen führen. Für Menschen mit Hämophilie A ist wichtig zu wissen: Auch andere seltene Gerinnungsstörungen können sich ähnlich zeigen wie eine leichte Hämophilie. Deshalb werden sie manchmal erst spät erkannt.2

neu
Neuer Absatz zur klinischen Auffälligkeit, belegt aus c2 (Scherer, neutral); Patienten-Payoff im Schlusssatz.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.
🟠 Hämophilie — Angeborene Blutgerinnungsstörung

Wie unterscheidet sich der Faktor VII-Mangel von Hämophilie A?

neu
H2 · Verbindliche H2 aus Task 1.3.
Quelle ansehen ↗

Wie bei der Hämophilie ist auch beim FVII-Mangel ein genetischer Defekt die Ursache für die Erkrankung. Anders als bei der Hämophilie ist jedoch, dass das Gen nicht auf den Geschlechtschromosomen liegt und somit Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sind. Zudem müssen beide Elternteile ein defektes Gen an das Kind vererben, damit es zu einer Erkrankung kommt – weswegen ein FVII-Mangel sehr selten ist und oft nur durch Zufall diagnostiziert wird.

beibehalten
Original-Absatz zu Ursache/Vererbung 1:1 übernommen (Modus a); passt inhaltlich unter die neu geplante H2 zur Abgrenzung von Hämophilie A.
🟠 Hämophilie — Angeborene Blutgerinnungsstörung
🟠 genetischer — Erblich bedingt
🟠 Gen — Abschnitt der Erbinformation
🟠 Geschlechtschromosomen — Erbgutträger, der das Geschlecht bestimmt.
🟠 Gen — Abschnitt der Erbinformation

Eine andere Möglichkeit für einen nicht funktionsfähigen Faktor VII ist ein durch andere Erkrankungen ausgelöster Vitamin-K-Mangel.

beibehalten
Original-Absatz zu Vitamin-K-Mangel 1:1 übernommen (Modus a).
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Vitamin-K-Mangel — Zustand, bei dem der Körper zu wenig Vitamin K hat; da Vitamin K für die Bildung mehrerer Gerinnungsfaktoren in der Leber gebraucht wird, kann ein Mangel zu einer gestörten Blutgerinnung und vermehrten Blutungen führen.

Warum kann ein Faktor VII-Mangel im Labor übersehen werden?

neu
H3 · Neue H3 gliedert den Diagnostik-Aspekt aus c5 unter die verbindliche H2; hält den 100-Wörter-Rhythmus ein.
Quelle ansehen ↗

Manche Formen des Faktor VII-Mangels machen Beschwerden, die einer leichten Hämophilie ähneln. Gleichzeitig können die üblichen Laborwerte normal aussehen, je nachdem, welches Test-Reagenz im Labor verwendet wird. So bleibt die Erkrankung leicht unentdeckt. Für eine sichere Diagnose braucht es dann besondere Labortests. Bei Hämophilie A ist das anders: Dort zeigt die Messung der Faktor-Aktivität in der Regel ein klares Ergebnis.3

neu
Neuer Absatz zum Diagnose-Unterschied, paraphrasiert aus verbatim quote c5 (WFH-Leitlinie, neutral).
Quelle ansehen ↗
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Diagnose — Feststellung der Erkrankung
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.

Wie behandelt das Behandlungsteam einen Faktor VII-Mangel?

neu
H2 · Verbindliche H2 aus Task 1.3.

Wie die Behandlung aussieht, hängt von zwei Dingen ab: von der Blutungsneigung und von der Faktor VII-Restaktivität, die im Blut noch vorhanden ist. Liegt diese unter etwa 40 bis 50 Prozent, ist vor einer Operation meist ein gezielter Ersatz des Faktors sinnvoll, häufig mit einem Faktor VII-Präparat. Die genaue Dosis und die Zeitabstände legt das Behandlungsteam individuell fest. Dabei arbeitet es mit spezialisierten Ärztinnen und Ärzten für Blutgerinnung zusammen, den Hämostaseologen. Für Menschen mit Hämophilie A ist wichtig: Treten beide Störungen gemeinsam auf, läuft die Betreuung ebenfalls über ein spezialisiertes Hämophilie-Zentrum.2

neu
Neuer Behandlungs-Absatz, paraphrasiert aus verbatim quote c7 (Scherer, neutral); HWG-konform ohne Wirkstoff-/Markennamen. Hersteller-Fachinfo-Zitat c6 bewusst nicht als Beleg für Dosis-Details verwendet.
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Hämostaseologen — Arzt und Ärztin, die auf Erkrankungen der Blutgerinnung spezialisiert ist, z. B. auf Hämophilie.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.

Fazit

neu
H2 · Pflicht-Abschluss: nummerierte Zusammenfassung.
  1. Der Faktor VII-Mangel ist eine seltene angeborene Gerinnungsstörung; der Faktor, der die Blutgerinnung an der Verletzungsstelle anstößt, fehlt ganz oder teilweise.
  2. Anders als bei Hämophilie A sind Männer und Frauen gleichermaßen betroffen, weil das Gen nicht auf den Geschlechtschromosomen liegt.
  3. Die Schweregrade richten sich nach der Restaktivität; die Restaktivität allein sagt jedoch wenig über die tatsächliche Blutungsneigung aus.
  4. Die Behandlung erfolgt bei Bedarf oder vorbeugend, häufig mit einem Faktor VII-Präparat, individuell abgestimmt mit dem Behandlungsteam.2, 3
neu
Fazit-ol mit sinnvollen Fettungen; fasst kept-Original + Beleg aus c7 zusammen (keine ref-Marker im Fazit).
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.
🟠 Gen — Abschnitt der Erbinformation
🟠 Geschlechtschromosomen — Erbgutträger, der das Geschlecht bestimmt.
🟠 Restaktivität — Verbliebene Wirksamkeit oder Aktivität.
🟠 Restaktivität — Verbliebene Wirksamkeit oder Aktivität.
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
neu
Etymologischer Hintergrund-Fakt gemäß Regel 3b (kein belegpflichtiger Fakt, kein Wirkstoff-/Markenname, keine Zahlen, keine Anrede).
🟠 Hypoprokonvertinämie — Mangel an Gerinnungsfaktor VII.

Quellen

neu
H2 · Quellenüberschrift.
  1. EPAR-Übersicht Epta
  2. Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R, et al., editors. Die Anästhesiologie. Berlin: Springer; 2016. doi:10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
  3. Srivastava A, Santagostino E, Dougall A, Kitchen S, Sutherland M, Pipe SW, et al. WFH guidelines for the management of hemophilia, 3rd edition. Haemophilia. 2020. doi:10.1111/hae.14046
neu
Nummeriertes Vancouver-Quellenverzeichnis; Whitelist-Quellen (neutral + Hersteller-Fachinfo nur für Zulassungs-Fakt).. HWG-anonymisiert (Marke/Link kommt NICHT online; Volltext nur zur Review): [1] European Medicines Agency. NovoSeven (Eptacog alfa): EPAR – übersicht über NovoSeven und warum es in der EU zugelassen ist [Internet]. Amsterdam: EMA; 2022 [zitiert 2024 Jan 01]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/EPAR/novoseven — https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/novoseven-epar-product-information_en.pdf

Inhaltlich geprüft: M-DE-XXXXXXXX

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Beleg-Verifikation (Bundle-NLI) — Review-only

0 belegt · 5 teilweise · 0 nicht belegt / 5 belegpflichtige Blöcke · Quellen konsultiert: novoseven-epar-medicine-overview-de, r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru, haemophilia-2020-srivastava-wfh-guidelines-for-the-managemen. Pro belegpflichtigem Block (new/changed/re-zitiertes kept) werden die verbatim Quotes der zugewiesenen cit_ids als Premise und der Block-Text als Hypothesis durch Sonnet (NLI) verglichen. belegt = mindestens ein verbatim Anker aus der Premise im Block-Text wiederfindbar (Spalte 'belegt' zeigt diese Stellen). Wird beim TYPO3-Approve gestrippt.
BlockAussage (Article-Passage)Citation-BundleVerdict
#2
new
Faktor VII ist ein Eiweiß im Blut. Er hilft dabei, dass das Blut an einer Wunde gerinnt. Kommt es zu einer Verletzung, schaltet Faktor VII einen weiteren Gerinnungsfaktor aktiv – den Faktor X. Damit startet die Blutgerinnung genau dort, wo Blut austritt. Ist zu wenig Faktor VII da, springt dieser Anstoß nur verzögert an. Die Wunde blutet dann länger nach als bei einer gesunden Gerinnung.
c3 Novo Nordisk Pharma GmbH. Fachinformation NovoSeven® (Eptacog alfa, rFVIIa). Stand: 05.01.2023. EMA-Zulassung: 23.02.1996.
Indexort: novoseven-epar-medicine-overview-de / chapter_0 @ char 2532 · Sprache: de
„Der Faktor VII ist im Körper an der Blutgerinnung beteiligt. Er aktiviert einen anderen Faktor, Faktor X, der den Gerinnungsprozess an der Stelle der Blutung beginnt.“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „Faktor VII einen weiteren Gerinnungsfaktor aktiv – den Faktor X“
  • „startet die Blutgerinnung genau dort, wo Blut austritt“
  • „hilft dabei, dass das Blut an einer Wunde gerinnt“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Faktor VII wird als 'Eiweiß im Blut' bezeichnet – diese biochemische Einordnung steht nicht in der Premise.“
  • „Die Aussage, dass bei zu wenig Faktor VII der Gerinnungsanstoß nur verzögert anspringt, ist in der Premise nicht enthalten.“
  • „Die Folge einer verlängerten Nachblutung bei gestörter Gerinnung ('Die Wunde blutet dann länger nach') wird in der Premise nicht erwähnt.“
#3
new
Der angeborene Faktor VII-Mangel verläuft meistens mild. Auffällig wird er oft durch kleine Blutungen, die einfach nicht aufhören wollen – zum Beispiel nach einer Bagatellverletzung beim Rasieren. Manchmal fällt er auch nur im Labor auf, durch einen erniedrigten Quick-Wert. Vor größeren Operationen kann der Mangel aber zu erheblichen Blutungen führen. Für Menschen mit Hämophilie A ist wichtig zu wissen: Auch andere seltene Gerinnungsstörungen können sich ähnlich zeigen wie eine leichte Hämophilie. Deshalb werden sie manchmal erst spät erkannt.
c2 Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R et al. (Hrsg.). Die Anästhesiologie. Berlin, Heidelberg: Springer; 2016. DOI: 10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
Indexort: r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru / chapter_0 @ char 7246 · Sprache: de
„Der isolierte hereditäre Faktor VII-Mangel tritt meist in einer milden Form auf, kann aber perioperativ zu erheblichen Blutungen führen. Die Patienten fallen in der Regel klinisch durch etwas verlängerte Blutungszeiten (bei Bagatellverletzungen, z. B. Rasieren) oder durch die Feststellung eines erniedrigten Quickwerts auf.“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „Der angeborene Faktor VII-Mangel verläuft meistens mild.“
  • „zum Beispiel nach einer Bagatellverletzung beim Rasieren“
  • „durch einen erniedrigten Quick-Wert“
  • „Vor größeren Operationen kann der Mangel aber zu erheblichen Blutungen führen.“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Der Abschnitt über Hämophilie A und den Hinweis, dass andere seltene Gerinnungsstörungen sich ähnlich wie eine leichte Hämophilie zeigen können, ist in der Premise nicht belegt.“
  • „Die Aussage, dass solche Störungen deshalb manchmal erst spät erkannt werden, findet keine Grundlage in der Premise.“
#8
new
Manche Formen des Faktor VII-Mangels machen Beschwerden, die einer leichten Hämophilie ähneln. Gleichzeitig können die üblichen Laborwerte normal aussehen – je nachdem, welches Test-Reagenz im Labor verwendet wird. So bleibt die Erkrankung leicht unentdeckt. Für eine sichere Diagnose braucht es dann besondere Labortests. Bei Hämophilie A ist das anders: Dort zeigt die Messung der Faktor-Aktivität in der Regel ein klares Ergebnis.
c5 WFH Guidelines (s. Block 01), Chapter 3: Laboratory Diagnosis and Monitoring (S. 39 ff.).
Indexort: haemophilia-2020-srivastava-wfh-guidelines-for-the-managemen / chapter_5 @ char 11977 · Sprache: en
„Some patients with certain FVII defects may have symptoms similar to mild hemophilia but may display normal PT and FVII activity if the laboratory reagent contains non-human tissue factor so that the diagnosis would be missed.“
DE: „Einige Patienten mit bestimmten FVII-Defekten können Symptome ähnlich einer milden Hämophilie haben, aber können normale PT und FVII-Aktivität zeigen, wenn das Laborreagenz nicht-menschlichen Gewebefaktor enthält, so dass die Diagnose übersehen würde.“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „Manche Formen des Faktor VII-Mangels machen Beschwerden, die einer leichten Hämophilie ähneln.“
  • „können die üblichen Laborwerte normal aussehen – je nachdem, welches Test-Reagenz im Labor verwendet wird.“
  • „So bleibt die Erkrankung leicht unentdeckt.“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Die Aussage, dass für eine sichere Diagnose besondere Labortests benötigt werden, ist in der Premise nicht enthalten.“
  • „Der gesamte letzte Satz über Hämophilie A (Faktor-Aktivitätsmessung liefert in der Regel ein klares Ergebnis) hat keine Grundlage in der Premise.“
#10
new
Wie die Behandlung aussieht, hängt von zwei Dingen ab: von der Blutungsneigung und von der Faktor VII-Restaktivität, die im Blut noch vorhanden ist. Liegt diese unter etwa 40 bis 50 Prozent, ist vor einer Operation meist ein gezielter Ersatz des Faktors sinnvoll – häufig mit einem Faktor VII-Präparat. Die genaue Dosis und die Zeitabstände legt das Behandlungsteam individuell fest. Dabei arbeitet es mit spezialisierten Ärztinnen und Ärzten für Blutgerinnung zusammen, den Hämostaseologen. Für Menschen mit Hämophilie A ist wichtig: Treten beide Störungen gemeinsam auf, läuft die Betreuung ebenfalls über ein spezialisiertes Hämophilie-Zentrum.
c7 Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R et al. (Hrsg.). Die Anästhesiologie. Berlin, Heidelberg: Springer; 2016. DOI: 10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
Indexort: r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru / chapter_0 @ char 7571 · Sprache: de
„Eine Bestimmung der Faktor VII-Restaktivität ist erforderlich; liegt diese unterhalb von 40–50 %, sollte in Absprache mit einem Hämostaseologen und in Abhängigkeit von Umfang und Lokalisation des operativen Eingriffs eine Substitution des Faktors VII erfolgen, z. B. mit rFVIIa (am Operationstag und ersten postoperativen Tag 3-mal 20–30 μg/kgKG, dann 2-mal 20–30 μg/kgKG).“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „Liegt diese unter etwa 40 bis 50 Prozent, ist vor einer Operation meist ein gezielter Ersatz des Faktors sinnvoll“
  • „häufig mit einem Faktor VII-Präparat“
  • „arbeitet es mit spezialisierten Ärztinnen und Ärzten für Blutgerinnung zusammen, den Hämostaseologen“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Die 'Blutungsneigung' wird als eigenständiger Faktor für die Behandlungsentscheidung genannt – die Premise erwähnt stattdessen Umfang und Lokalisation des Eingriffs.“
  • „Die genaue Dosierung (3×/2× 20–30 µg/kgKG an definierten Tagen) aus der Premise fehlt; stattdessen wird pauschal 'individuell festlegen' beschrieben, was die konkreten Vorgaben der Premise verschleiert.“
  • „Der Hinweis auf Hämophilie A und das Szenario 'beide Störungen treten gemeinsam auf' ist in der Premise nicht enthalten.“
  • „Die Empfehlung zur Betreuung über ein spezialisiertes Hämophilie-Zentrum findet sich nicht in der Premise.“
#12
new
Der Faktor VII-Mangel ist eine seltene angeborene Gerinnungsstörung; der Faktor, der die Blutgerinnung an der Verletzungsstelle anstößt, fehlt ganz oder teilweise. Anders als bei Hämophilie A sind Männer und Frauen gleichermaßen betroffen , weil das Gen nicht auf den Geschlechtschromosomen liegt. Die Schweregrade richten sich nach der Restaktivität; die Restaktivität allein sagt jedoch wenig über die tatsächliche Blutungsneigung aus. Die Behandlung erfolgt bei Bedarf oder vorbeugend, häufig mit einem Faktor VII-Präparat, individuell abgestimmt mit dem Behandlungsteam.
c2 Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R et al. (Hrsg.). Die Anästhesiologie. Berlin, Heidelberg: Springer; 2016. DOI: 10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
Indexort: r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru / chapter_0 @ char 7246 · Sprache: de
„Der isolierte hereditäre Faktor VII-Mangel tritt meist in einer milden Form auf, kann aber perioperativ zu erheblichen Blutungen führen. Die Patienten fallen in der Regel klinisch durch etwas verlängerte Blutungszeiten (bei Bagatellverletzungen, z. B. Rasieren) oder durch die Feststellung eines erniedrigten Quickwerts auf.“
c5 WFH Guidelines (s. Block 01), Chapter 3: Laboratory Diagnosis and Monitoring (S. 39 ff.).
Indexort: haemophilia-2020-srivastava-wfh-guidelines-for-the-managemen / chapter_5 @ char 11977 · Sprache: en
„Some patients with certain FVII defects may have symptoms similar to mild hemophilia but may display normal PT and FVII activity if the laboratory reagent contains non-human tissue factor so that the diagnosis would be missed.“
DE: „Einige Patienten mit bestimmten FVII-Defekten können Symptome ähnlich einer milden Hämophilie haben, aber können normale PT und FVII-Aktivität zeigen, wenn das Laborreagenz nicht-menschlichen Gewebefaktor enthält, so dass die Diagnose übersehen würde.“
c7 Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R et al. (Hrsg.). Die Anästhesiologie. Berlin, Heidelberg: Springer; 2016. DOI: 10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
Indexort: r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru / chapter_0 @ char 7571 · Sprache: de
„Eine Bestimmung der Faktor VII-Restaktivität ist erforderlich; liegt diese unterhalb von 40–50 %, sollte in Absprache mit einem Hämostaseologen und in Abhängigkeit von Umfang und Lokalisation des operativen Eingriffs eine Substitution des Faktors VII erfolgen, z. B. mit rFVIIa (am Operationstag und ersten postoperativen Tag 3-mal 20–30 μg/kgKG, dann 2-mal 20–30 μg/kgKG).“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „angeborene Gerinnungsstörung“
  • „die Restaktivität allein sagt jedoch wenig über die tatsächliche Blutungsneigung aus“
  • „häufig mit einem Faktor VII-Präparat“
  • „individuell abgestimmt mit dem Behandlungsteam“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Als 'selten' wird der Faktor VII-Mangel in keiner der Quellen bezeichnet.“
  • „Die funktionelle Beschreibung 'der Faktor, der die Blutgerinnung an der Verletzungsstelle anstößt' findet sich nicht in der Premise.“
  • „Die Aussage, dass Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sind, weil das Gen nicht auf den Geschlechtschromosomen liegt, ist in der Premise nicht enthalten.“
  • „Eine explizite Einteilung von 'Schweregraden' nach Restaktivität wird in der Premise nicht beschrieben (nur ein konkreter Schwellenwert für perioperative Substitution).“
  • „Die Unterscheidung 'bei Bedarf oder vorbeugend' als allgemeine Behandlungsstrategie fehlt in der Premise; dort wird nur der perioperative Kontext erwähnt.“
Reviewer: [ändern]