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Er müsste eigentlich wissen, dass die Krankheit nur halb so wild und im Alltag kaum bemerkbar ist, solange man sich nicht verletzt. Nach diesen Vorüberlegungen nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und erzählte meinem besten Kumpel zum ersten Mal von meiner <strong><a href=\"/was-ist-haemophilie/\" title=\"Was ist die Bluterkrankheit Hämophilie?\">Hämophilie-Krankheit</a></strong>.</p>\n<p>Die Reaktion war zwiespältig. Zum einen konnte er nicht fassen, dass ich so eine schlimme Krankheit hatte. Zum anderen war das besonders überraschend für ihn, weil man mir überhaupt nichts anmerkte und ich in seinen Augen ganz normal war. Als wäre ich ein normaler gesunder Junge, so wie alle anderen aus dem Freundeskreis auch.</p>\n<p>Ich merkte aber anhand seiner Reaktion, dass er vermutlich etwas Zeit brauchen würde, um darüber nachzudenken und alles zu verdauen. Also gab ich ihm etwas Zeit.</p>\n<h2><strong>Das Wiedersehen</strong></h2>\n<p><strong>Nach dem Gespräch mit meinem besten Freund vergingen einige Tage.</strong> Er meldet sich nicht bei mir und ich mich daher auch nicht bei ihm. Irgendwann kam es dann doch zum Treffen und ich merkte relativ schnell, dass er komisch zu mir war. Er wusste eben nicht, wie er damit umgehen soll.</p>\n<p>Aber je mehr Zeit verging, desto mehr kamen wir wieder ins Gespräch. Irgendwann lachten wir wieder alle zusammen, machten Blödsinn und es war so wie immer. Ich habe die Gelegenheit natürlich genutzt und ihn später unter vier Augen gefragt, was ihm durch den Kopf ging und was er über die ganze Sache dachte.</p>\n<p>Er erzählte mir dann, dass es natürlich blöd für ihn wäre, da er jetzt jedes Mal das Gefühl hätte, als müsste er irgendwie auf mich aufpassen. Gerade wenn man Fußball spielt oder andere Dinge unternimmt, wo man sich schneller verletzten kann. Alles in allem bin und bleibe ich aber sein bester Freund.</p>\n<p>Mit der Zeit wurde es irgendwann wieder so, als wäre nie etwas gewesen. Die Freundschaft hatte also nicht darunter gelitten. Ganz im Gegenteil, dadurch wurden wir sogar noch bessere Freunde.</p>\n<h2><strong>Dem besten Freund von der Hämophilie erzählen – mein Fazit</strong></h2>\n<p><strong>Ich habe in meinem Leben viele Menschen getroffen, die alle anders mit der Krankheit umgegangen sind.</strong> Während mich manche Menschen für meine Ehrlichkeit schätzten, gab es auch genauso viele, die mich aufgrund meiner Krankheit mieden.</p>\n<p>Es kommt immer drauf an, welche Verbindung man zu dem Menschen hat, wie reif der Mensch ist und vor allem, wie man es dem anderen erzählt. Was ich aber mit absoluter Sicherheit sagen kann, ist: <em>Je älter und reifer der Mensch ist, desto besser kann er die Krankheit akzeptieren.</em> Letztendlich muss jeder für sich wissen, wem man es erzählen möchte und wem nicht.</p>\n<p>Diese Entscheidung muss man auch treffen, wenn man sich irgendwann auf eine neue Arbeitsstelle bewirbt. Aber dazu werde ich in einem anderen Blog-Beitrag mehr erzählen.</p>\n<p><br/><strong>Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik?</strong> Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das <a href=\"/kontakt/\"><strong>Kontaktformular</strong></a>. Wir melden uns schnellstmöglich zurück. </p>\n<p>Hier kannst Du Dich über <strong><a href=\"/was-ist-haemophilie/\" title=\"Ursachen, Symptome bei Hämophilie\">das Krankheitbild Hämophilie A: Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen</a></strong> ausführlicher informieren.</p>\n<p>M-DE-00006265</p>\n\n<h2 class=\"merge-source-title\">Wie reagieren Freunde auf die Hämophilie?</h2>\n<hr class=\"merge-separator\">\n<p>Hallo liebe Leserinnen und liebe Leser,</p>\n<p>wir alle wissen, wie es ist, wenn man Freunde hat, die man regelmäßig trifft, rumalbert oder auch streitet. Das alles ist völlig normal und gehört einfach zum Leben dazu. </p>\n<p>Die zentrale Frage aber war für mich: <em>Wie reagieren meine Freunde, wenn ich ihnen von meiner <a href=\"/was-ist-haemophilie/\" title=\"Was ist Hämophilie A?\"><strong>Hämophilie</strong></a> erzähle?</em> <em>Was passiert dann?</em></p>\n<p>Welche Erfahrung ich damit gemacht habe und wie ich mich dabei gefühlt habe, möchte ich Euch in diesem Blog gerne näher bringen. Da meine Blog-Beiträge in der Regel etwas ausführlicher sind, wird auch dieser aus zwei Teilen bestehen. </p>\n<p>Viel Spaß beim Lesen!  </p>\n<h2><strong>In der Grundschule wusste zuerst keiner von der Hämophilie</strong> </h2>\n<p><strong>Ich erinnere mich noch daran, dass meine Eltern eigentlich seit meiner Geburt immer sehr fürsorglich waren.</strong> Das hat natürlich Vorteile, was die Gesundheit angeht, hat aber auch Nachteile. </p>\n<p>Zum Beispiel werde ich ein Erlebnis nie vergessen. Da war ich in der zweiten oder dritten Klasse. Ich kam damals auf eine neue Schule und fand relativ schnell Freunde, mit denen ich mich wirklich sehr gut verstand. Es hört sich jetzt zwar komisch an, aber mir machte die Schule einfach Spaß. </p>\n<p>Eines Tages merkte ich, dass auf einmal alle komisch zu mir wurden und Abstand zu mir hielten und ich verstand die Welt nicht mehr. Meine Freunde mieden mich auf einmal. In der Pause ging ich dann allein den Flur entlang und bekam einen Schock, als ich auf einmal ein großes Bild von mir an der Wand hängen sah mit der Aufschrift <em>„Schwerkranker Bluter“</em>. </p>\n<p>Meine Eltern haben den Lehrkräften meine Krankheit so dramatisch dargestellt, dass sich die Lehrkräfte dazu entschieden haben, dieses Foto an die Wand zu hängen. Zentral und gut sichtbar für alle. Dass mir die Schule ab dem Punkt keinen Spaß mehr gemacht hat, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.</p>\n<h2><strong>Den Freunden habe ich die Hämophilie verschwiegen </strong> </h2>\n<p><strong>Neben der Schule hatte ich natürlich auch privat Freunde.</strong> In der Regel waren es Nachbarn oder Freunde, die man von früher kannte. Mit diesen Leuten verstand ich mich auch wirklich sehr gut. Vielleicht lag es daran, dass keiner von denen wusste, dass ich krank war.</p>\n<p>Nach dem Vorfall in der Grundschule wusste ich, wie sich ein Verhältnis schlagartig ändern kann. Daher dachte ich im Traum nicht daran, meinen Freunden von meiner <a href=\"/was-ist-haemophilie/#haemophilie-a\"><strong>Hämophilie-Krankheit</strong></a> zu erzählen.</p>\n<p>Das Problem war nur: Je länger man sich kannte, desto mehr wusste man irgendwann auch über den anderen. 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Er müsste eigentlich wissen, dass die Krankheit nur halb so wild und im Alltag kaum bemerkbar ist, solange man sich nicht verletzt. Nach diesen Vorüberlegungen nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und erzählte meinem besten Kumpel zum ersten Mal von meiner **[Hämophilie-Krankheit](/was-ist-haemophilie/ \"Was ist die Bluterkrankheit Hämophilie?\")**.\n\nDie Reaktion war zwiespältig. Zum einen konnte er nicht fassen, dass ich so eine schlimme Krankheit hatte. Zum anderen war das besonders überraschend für ihn, weil man mir überhaupt nichts anmerkte und ich in seinen Augen ganz normal war. Als wäre ich ein normaler gesunder Junge, so wie alle anderen aus dem Freundeskreis auch.\n\nIch merkte aber anhand seiner Reaktion, dass er vermutlich etwas Zeit brauchen würde, um darüber nachzudenken und alles zu verdauen. Also gab ich ihm etwas Zeit.\n\n## **Das Wiedersehen**\n\n**Nach dem Gespräch mit meinem besten Freund vergingen einige Tage.** Er meldet sich nicht bei mir und ich mich daher auch nicht bei ihm. Irgendwann kam es dann doch zum Treffen und ich merkte relativ schnell, dass er komisch zu mir war. Er wusste eben nicht, wie er damit umgehen soll.\n\nAber je mehr Zeit verging, desto mehr kamen wir wieder ins Gespräch. Irgendwann lachten wir wieder alle zusammen, machten Blödsinn und es war so wie immer. Ich habe die Gelegenheit natürlich genutzt und ihn später unter vier Augen gefragt, was ihm durch den Kopf ging und was er über die ganze Sache dachte.\n\nEr erzählte mir dann, dass es natürlich blöd für ihn wäre, da er jetzt jedes Mal das Gefühl hätte, als müsste er irgendwie auf mich aufpassen. Gerade wenn man Fußball spielt oder andere Dinge unternimmt, wo man sich schneller verletzten kann. Alles in allem bin und bleibe ich aber sein bester Freund.\n\nMit der Zeit wurde es irgendwann wieder so, als wäre nie etwas gewesen. Die Freundschaft hatte also nicht darunter gelitten. Ganz im Gegenteil, dadurch wurden wir sogar noch bessere Freunde.\n\n## **Dem besten Freund von der Hämophilie erzählen – mein Fazit**\n\n**Ich habe in meinem Leben viele Menschen getroffen, die alle anders mit der Krankheit umgegangen sind.** Während mich manche Menschen für meine Ehrlichkeit schätzten, gab es auch genauso viele, die mich aufgrund meiner Krankheit mieden.\n\nEs kommt immer drauf an, welche Verbindung man zu dem Menschen hat, wie reif der Mensch ist und vor allem, wie man es dem anderen erzählt. 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    "full_markdown": "![Hämophilie A und Freundschaft](/fileadmin/migrated/haemophilie-und-freundschaft.jpg)\n\nFreundschaften und die Bluterkrankheit bei betroffene Menschen und ihr Umfeld\n\nMein Name ist Fuat und ich komme aus Hannover. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, habe ich die schwere Hämophilie A und genau darüber geht es in meinen Blogbeiträgen – diesmal um Freundschaft und Hämophilie A.\n\nHämophilie A und Freundschaften (Teil 2) – Wie versprochen ist hier nun der zweite Teil meines Blog-Beitrags zum Thema [**„Hämophilie und Freundschaft“**](/wie-reagieren-freunde-auf-die-haemophilie/ \"Freundschaften bei den Blutern\"). Hier erfahrt Ihr, wie es mir erging, als ich meinem besten Freund von meiner Erkrankung erzählte. Mit der bangen Frage: Hört bei Hämophilie die Freundschaft auf? *Viel Spaß beim Lesen! 🙂*\n\n## **Die Stunde der Wahrheit**\n\n**Ich hatte beschlossen, meinem besten Freund von der Hämophilie zu erzählen.** Vorher überlegte ich mir natürlich ganz genau, wie man das am besten erklären kann, ohne dass sich dadurch das Verhältnis ändern könnte. Dabei merkte ich relativ schnell, dass die Krankheit eigentlich gar nicht so schlimm ist, wenn man sie logisch erklärt.\n\nAußerdem kannte mich dieser Mensch seit Jahren. Er müsste eigentlich wissen, dass die Krankheit nur halb so wild und im Alltag kaum bemerkbar ist, solange man sich nicht verletzt. Nach diesen Vorüberlegungen nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und erzählte meinem besten Kumpel zum ersten Mal von meiner **[Hämophilie-Krankheit](/was-ist-haemophilie/ \"Was ist die Bluterkrankheit Hämophilie?\")**.\n\nDie Reaktion war zwiespältig. Zum einen konnte er nicht fassen, dass ich so eine schlimme Krankheit hatte. Zum anderen war das besonders überraschend für ihn, weil man mir überhaupt nichts anmerkte und ich in seinen Augen ganz normal war. Als wäre ich ein normaler gesunder Junge, so wie alle anderen aus dem Freundeskreis auch.\n\nIch merkte aber anhand seiner Reaktion, dass er vermutlich etwas Zeit brauchen würde, um darüber nachzudenken und alles zu verdauen. Also gab ich ihm etwas Zeit.\n\n## **Das Wiedersehen**\n\n**Nach dem Gespräch mit meinem besten Freund vergingen einige Tage.** Er meldet sich nicht bei mir und ich mich daher auch nicht bei ihm. Irgendwann kam es dann doch zum Treffen und ich merkte relativ schnell, dass er komisch zu mir war. Er wusste eben nicht, wie er damit umgehen soll.\n\nAber je mehr Zeit verging, desto mehr kamen wir wieder ins Gespräch. Irgendwann lachten wir wieder alle zusammen, machten Blödsinn und es war so wie immer. Ich habe die Gelegenheit natürlich genutzt und ihn später unter vier Augen gefragt, was ihm durch den Kopf ging und was er über die ganze Sache dachte.\n\nEr erzählte mir dann, dass es natürlich blöd für ihn wäre, da er jetzt jedes Mal das Gefühl hätte, als müsste er irgendwie auf mich aufpassen. Gerade wenn man Fußball spielt oder andere Dinge unternimmt, wo man sich schneller verletzten kann. Alles in allem bin und bleibe ich aber sein bester Freund.\n\nMit der Zeit wurde es irgendwann wieder so, als wäre nie etwas gewesen. Die Freundschaft hatte also nicht darunter gelitten. Ganz im Gegenteil, dadurch wurden wir sogar noch bessere Freunde.\n\n## **Dem besten Freund von der Hämophilie erzählen – mein Fazit**\n\n**Ich habe in meinem Leben viele Menschen getroffen, die alle anders mit der Krankheit umgegangen sind.** Während mich manche Menschen für meine Ehrlichkeit schätzten, gab es auch genauso viele, die mich aufgrund meiner Krankheit mieden.\n\nEs kommt immer drauf an, welche Verbindung man zu dem Menschen hat, wie reif der Mensch ist und vor allem, wie man es dem anderen erzählt. Was ich aber mit absoluter Sicherheit sagen kann, ist: *Je älter und reifer der Mensch ist, desto besser kann er die Krankheit akzeptieren.* Letztendlich muss jeder für sich wissen, wem man es erzählen möchte und wem nicht.\n\nDiese Entscheidung muss man auch treffen, wenn man sich irgendwann auf eine neue Arbeitsstelle bewirbt. Aber dazu werde ich in einem anderen Blog-Beitrag mehr erzählen.\n\n**Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik?** Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das [**Kontaktformular**](/kontakt/). Wir melden uns schnellstmöglich zurück.\n\nHier kannst Du Dich über **[das Krankheitbild Hämophilie A: Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen](/was-ist-haemophilie/ \"Ursachen, Symptome bei Hämophilie\")** ausführlicher informieren.\n\nM-DE-00006265\n\n## Wie reagieren Freunde auf die Hämophilie?\n\n---\n\nHallo liebe Leserinnen und liebe Leser,\n\nwir alle wissen, wie es ist, wenn man Freunde hat, die man regelmäßig trifft, rumalbert oder auch streitet. Das alles ist völlig normal und gehört einfach zum Leben dazu.\n\nDie zentrale Frage aber war für mich: *Wie reagieren meine Freunde, wenn ich ihnen von meiner [**Hämophilie**](/was-ist-haemophilie/ \"Was ist Hämophilie A?\") erzähle?* *Was passiert dann?*\n\nWelche Erfahrung ich damit gemacht habe und wie ich mich dabei gefühlt habe, möchte ich Euch in diesem Blog gerne näher bringen. Da meine Blog-Beiträge in der Regel etwas ausführlicher sind, wird auch dieser aus zwei Teilen bestehen.\n\nViel Spaß beim Lesen!\n\n## **In der Grundschule wusste zuerst keiner von der Hämophilie**\n\n**Ich erinnere mich noch daran, dass meine Eltern eigentlich seit meiner Geburt immer sehr fürsorglich waren.** Das hat natürlich Vorteile, was die Gesundheit angeht, hat aber auch Nachteile.\n\nZum Beispiel werde ich ein Erlebnis nie vergessen. Da war ich in der zweiten oder dritten Klasse. Ich kam damals auf eine neue Schule und fand relativ schnell Freunde, mit denen ich mich wirklich sehr gut verstand. Es hört sich jetzt zwar komisch an, aber mir machte die Schule einfach Spaß.\n\nEines Tages merkte ich, dass auf einmal alle komisch zu mir wurden und Abstand zu mir hielten und ich verstand die Welt nicht mehr. Meine Freunde mieden mich auf einmal. In der Pause ging ich dann allein den Flur entlang und bekam einen Schock, als ich auf einmal ein großes Bild von mir an der Wand hängen sah mit der Aufschrift *„Schwerkranker Bluter“*.\n\nMeine Eltern haben den Lehrkräften meine Krankheit so dramatisch dargestellt, dass sich die Lehrkräfte dazu entschieden haben, dieses Foto an die Wand zu hängen. Zentral und gut sichtbar für alle. Dass mir die Schule ab dem Punkt keinen Spaß mehr gemacht hat, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.\n\n## **Den Freunden habe ich die Hämophilie verschwiegen**\n\n**Neben der Schule hatte ich natürlich auch privat Freunde.** In der Regel waren es Nachbarn oder Freunde, die man von früher kannte. Mit diesen Leuten verstand ich mich auch wirklich sehr gut. Vielleicht lag es daran, dass keiner von denen wusste, dass ich krank war.\n\nNach dem Vorfall in der Grundschule wusste ich, wie sich ein Verhältnis schlagartig ändern kann. Daher dachte ich im Traum nicht daran, meinen Freunden von meiner [**Hämophilie-Krankheit**](/was-ist-haemophilie/#haemophilie-a) zu erzählen.\n\nDas Problem war nur: Je länger man sich kannte, desto mehr wusste man irgendwann auch über den anderen. Jedes Mal, wenn mir ein Freund ein Geheimnis anvertraute, fühlte ich mich schlecht, weil ich selber ein großes Geheimnis hatte, das eben keiner kannte.\n\nUnter diesen Leuten gab es natürlich immer einen besten Freund, mit dem man sich besonders gut verstanden hat. Da früher oder später alles ans Licht kommt, entschied ich mich eines Tages dazu, meinen besten Freund einzuweihen.\n\nWie mein bester Freund darauf reagiert hat und wie sich das Ganze auf unsere Freundschaft ausgewirkt hat, erfahrt Ihr **[im zweiten Teil meines Beitrags](/hoert-bei-haemophilie-die-freundschaft-auf/ \"Freundschaften bei Hämophilie Teil 2\")**.\n\n**Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik?** Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das **[Kontaktformular](/kontakt/)**. Wir melden uns schnellstmöglich zurück.\n\nHier kannst Du Dich über **[das Krankheitbild Hämophilie A: Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen](/was-ist-haemophilie/ \"Ursachen, Symptome bei Hämophilie\")** ausführlicher informieren.\n\nM-DE-00027458",
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