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Trainiert darauf sicherzustellen, dass ich meine <strong><a href=\"/aktiv-leben-mit-haemophilie-a/\" title=\"Aktives Leben mit Hämophilie A\">Hämophilie-Medikamente</a></strong> erhalte, fragte ich natürlich direkt nach dem Aufwachen nach diesen. <em>„Bekommen sie bald.“</em> </p>\n<p>Nun gut … noch komplett benommen von der Narkose, vier frisch genähte klaffende Wunden an der Hüfte und keine Medikamente in Sicht. Ein Blick auf die Uhr im Aufwachraum verriet mir, dass ich diese eigentlich jetzt bekommen müsste. Jeder Bluter weiß in diesem Moment, dass dies nicht unbedingt gut ist. </p>\n<p>Nach circa zehn bis 15 Minuten fragte ich erneut. Pampig wies mich die Krankenschwester darauf hin, dass sie bald kommen würden. </p>\n<p>Nun ja, dies ging noch eine Weile so und weitere Einzelheiten kann ich an dieser Stelle auch auslassen … Die Medikamente kamen in jedem Fall nach etwa 30 Minuten, da es anscheinend Probleme mit dem Auflösen der Medikamente gab.</p>\n<h2>Und täglich grüßt das Murmeltier – Die Vorbereitung auf meiner Hüftoperation mit Hämophilie A</h2>\n<p>Auch die Tage nach meiner OP unterlagen einem gewissen Damoklesschwert. Am Anfang alle vier, dann alle sechs Stunden musste ich meine Präparate bekommen. 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Vielleicht erhält man die Medikamente nicht in jedem Fall sofort, aber immerhin kann man darauf einwirken, dass man sie nicht noch viel später erhält. </p>\n<p>Im Krankenhaus, auch wenn es zwiespältig ist, findet seit einiger Zeit ein gewisser Paradigmenwechsel statt und die Verantwortung obliegt immer mehr der eigenen Person anstatt dem Personal.</p>\n<h2>Wieder daheim: Reflexion</h2>\n<p>Insgesamt war das Krankenhaus mehr erschöpfend als regenerierend. Aus diesem Grund hatte ich mich auch zum frühestmöglichen Zeitpunkt entlassen lassen. </p>\n<p>Erst zu Hause begann dann die wirkliche Zeit der Genesung. Zwar bluteten die Nähte durch die <strong>Mehr-Bewegung mit Krücken</strong> noch einige Male, dies war jedoch nach circa zwei Wochen auch zu Ende. 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