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Das hatte ich mir auch einfacher vorgestellt: acht Versuche, drei Ärzte und zwei Stunden später kamen wir alle fix und fertig aus der Klinik.</p>\n<p>Ich hatte mich in der Zwischenzeit informiert und wusste, dass ich die <strong><a href=\"/was-ist-haemophilie/#therapie-der-haemophilie\" title=\"Prophylaxe-Behandlung von Hämophilie\">Hämophilie A Prophylaxe im Alltag</a></strong> alleine bewerkstelligen sollte und das Ganze jeden zweiten Tag. <strong>UNVORSTELLBAR!!!</strong></p>\n<h2>Bald gehörte die Hämophilie A Prophylaxe zum Alltag dazu</h2>\n<p><strong>Erstmal war ja Ruhe, aber unser Sohn wurde immer mobiler. Erste Hochziehversuche …</strong> Und so kam es, dass wir so ein- bis zweimal die Woche eine <strong>Faktorgabe</strong> brauchten. In der Zeit lernte ich auch so ganz nebenbei, wie man den Faktor auflöst. </p>\n<p>Ich kann nur jedem empfehlen, das so schnell wie möglich zu erlernen. So rutschten wir ganz langsam in die Prophylaxe. <em>Kurz vor seinem ersten Geburtstag ging es dann los mit der Prophylaxe.</em> </p>\n<p>Das bedeutete für mich, zweimal die Woche (montags und freitags) zum Kinderarzt zu fahren – und das Ganze, bevor die Sprechstunde losgeht, um den Ablauf nicht zu stören. Und mittwochs bekam der Kleine seine <strong>Prophylaxe in der Klinik</strong>.</p>\n<p>Was es bedeutet, mit zwei Babys vor 7.30 Uhr jeden zweiten Tag das Haus zu verlassen, brauche ich, glaube ich, niemandem zu erzählen.</p>\n<p>Bei jeder Fahrt zur Prophylaxe waren meine Gedanken: <em>„Hoffentlich klappt es heute gut.“</em> Aber es wurde von Mal zu Mal schlimmer. Unser Kinderarzt machte als Erstes die Andeutung, wir sollen uns mal über einen <strong>Portkatheter</strong> Gedanken machen. 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Die Freiheit bestand darin, mal ohne Termin zu spritzen, ohne das Haus zu verlassen. </p>\n<p>Mal ein verlängertes Wochenende wegzufahren, ohne dort nach einer Möglichkeit zu suchen, wer unseren Sohn spritzt.</p>\n<h2>Wir entschieden uns für einen Portkatheter</h2>\n<p><strong>Zum damaligen Zeitpunkt war der Port für uns die beste Option.</strong> Circa zwei Wochen nach dem ersten Geburtstag der Kinder, war die <strong>Port-OP</strong>. Es ging alles sehr gut. </p>\n<p>Nach etwa einer Woche Klinikaufenthalt durften wir wieder nach Hause. Die <strong>Prophylaxe</strong> lief ab dem Zeitpunkt über den Port und wir wurden in der <strong>Klinik</strong> eingewiesen, wie wir den Port zu bedienen hatten. </p>\n<p>Ich musste mir erstmal einen Überblick verschaffen, was ich zu Hause alles benötigte um den Faktor über den Port zu geben. 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(2017). <a href=\"http://www.scielo.org.co/scielo.php?script=sci_arttext&amp;pid=S0120-33472017000600024\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Pain in hemophilia patients: Assessment and management in a fourth level hospital.</a> Case series. Rev Colomb Anestesiol, 45(2):24-29.</p>\n<p>Panning, S. (o. J.). <a href=\"https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">Schmerzambulanz. Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.</a></p>\n<p>Wolf, D. (o. J.). <a href=\"https://www.psychotipps.com/selbsthilfe/koerperliche-schmerzen.html\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" title=\"Psychologischer Einfluss von Schmerzen\">Die Psyche beeinflusst den Schmerz</a>.</p>",
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