{
  "modus": "a",
  "headwords": [
    "Leichte Hämophilie A",
    "Mittelschwere Hämophilie A",
    "Hämophilie A-Schweregrad"
  ],
  "skip": [],
  "kernsatz": {
    "origin": "new",
    "html": "<p class='intro'>Bei leichter und mittelschwerer Hämophilie A ist die Aktivität von <strong>Faktor VIII</strong> vermindert, aber noch teilweise vorhanden. Bei der leichten Form liegt die Faktor VIII-Aktivität über 5 bis unter 40 Prozent. Bei der mittelschweren Form sind es 1 bis 5 Prozent. Zum Vergleich: Bei der schweren Form liegt sie unter 1 Prozent.{{ref:1}} Blutungen treten deshalb seltener auf – meist erst nach Verletzungen, Operationen oder Eingriffen beim Zahnarzt. Trotzdem gilt: Auch bei diesen Formen kann eine Blutung Gelenke schädigen. Deshalb sollten Menschen mit Hämophilie A – unabhängig vom Schweregrad – in einem <strong>Hämophilie-Zentrum</strong> betreut werden. Auch sie können von einer vorbeugenden Behandlung (Prophylaxe) profitieren.</p>",
    "annotation": "Kernsatz verdichtet den Original-Lede zur direkten Antwort auf die H1: Schweregrad-Definition + Blutungsprofil + Handlungsempfehlung. Beleg WFH-Klassifikation (c1)."
  },
  "ankernavi": [
    "Was passiert bei Hämophilie A in der Blutgerinnung?",
    "Wie wird Hämophilie A vererbt?",
    "Wie unterscheiden sich die Schweregrade der Hämophilie A?",
    "Woran erkenne ich eine leichte oder mittelschwere Hämophilie A?",
    "Warum sind Gelenkblutungen bei Hämophilie A so problematisch?",
    "Wie wird eine leichte oder mittelschwere Hämophilie A behandelt?",
    "Was bringt eine vorbeugende Behandlung im Alltag?",
    "Warum empfiehlt das Behandlungsteam eine Prophylaxe?",
    "Was macht die Therapie bei leichter Form herausfordernd?",
    "Wie beeinflusst leichte oder mittelschwere Hämophilie A die Lebensqualität?"
  ],
  "wichtigstes": {
    "intro": "Bei Hämophilie A ist die Aktivität von <strong>Faktor VIII</strong> vermindert – wie stark, entscheidet über den Schweregrad und die passende Behandlung.",
    "bullets": [
      "Die Hämophilie A hat <strong>drei Schweregrade</strong>, die sich an der Faktor VIII-Aktivität im Blut orientieren: schwer unter 1 Prozent, mittelschwer 1 bis 5 Prozent, leicht über 5 bis unter 40 Prozent.{{ref:1}}",
      "Etwa <strong>40 Prozent</strong> aller Menschen mit Hämophilie A leben mit der leichten Form, rund <strong>10 Prozent</strong> mit der mittelschweren.{{ref:1}}",
      "Bei leichter Hämophilie A wird die Diagnose oft erst im <strong>Erwachsenenalter</strong> gestellt – meist nach einer Operation, Zahnbehandlung oder größeren Verletzung.{{ref:2}}",
      "Etwa <strong>ein Viertel aller Gehirnblutungen</strong> bei Hämophilie ereignet sich bei Menschen mit leichter oder mittelschwerer Form – ein oft unterschätztes Risiko.{{ref:3}}",
      "Eine <strong>vorbeugende Behandlung (Prophylaxe)</strong> senkt das Blutungsrisiko und schützt langfristig Gelenke, Beweglichkeit und Lebensqualität.{{ref:4}}",
      "Eine leichte Hämophilie A ist <strong>kein</strong> Grund zur Sorglosigkeit – bei Operationen oder schweren Verletzungen kann sie ohne rechtzeitige Behandlung lebensbedrohlich sein."
    ],
    "fakt_index": 4
  },
  "body": [
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Was passiert bei Hämophilie A in der Blutgerinnung?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in aktive Patientenfrage umgeformt.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Bei der Hämophilie A ist die Blutgerinnung gestört. Die Gerinnungskaskade besteht aus vielen verschiedenen Faktoren, die in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen und sich gegenseitig aktivieren. Ist diese Kaskade intakt, wird sie bei einer Gefäßverletzung in Gang gesetzt und läuft von Anfang bis Ende reibungslos ab. Das Blut gerinnt, und ein Netzwerk aus <strong>Fibrinfäden und Blutplättchen</strong> bilden einen stabilen <strong>Wundverschluss </strong>(Thrombus).</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Was fehlt bei Hämophilie A in der Gerinnungskaskade?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage, um den Absatzblock zu strukturieren.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Bei Menschen mit Hämophilie A ist die Aktivität eines dieser Gerinnungsfaktoren gänzlich fehlend oder stark verringert: der Faktor VIII. Der Grund dafür ist ein Defekt in dem Gen, das die Information für den Blutgerinnungsfaktor VIII trägt. Die fehlende Aktivität des Faktor VIII sorgt dafür, dass die <strong>Gerinnungskaskade nicht vollständig ablaufen</strong> kann. Das Blut gerinnt nicht oder braucht wesentlich länger.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Zur Verdeutlichung kannst Du Dir hier eine Reihe aus Dominosteinen vorstellen. Stößt man den ersten an, fallen alle nacheinander um. Nimmt man einen Stein weg – bei Hämophilie A wäre es der Dominostein Faktor VIII – bleibt der nachfolgende Stein stehen, und die Kettenreaktion wird an dieser Stelle unterbrochen. Es dauert länger, bis die Blutung stoppt.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
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      "annotation": "Originalbild 1:1 — hart an Originalstelle"
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      "origin": "kept",
      "typ": "bild",
      "identifier": "/migrated/Infografiken_ACTIVE-A-_Website_GP_230216_umgewandelt_9.svg",
      "annotation": "Originalbild 1:1 — hart an Originalstelle"
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Mehr Informationen über die <strong>Blutgerinnung </strong>und <strong>Blutgerinnungsstörungen </strong>erfährst Du auf unseren Unterseiten.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen (Verweis).",
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    },
    {
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      "html": "<h2>Wie wird Hämophilie A vererbt?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 als patientennahe Frage umformuliert.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>In der Regel sind Männer von Hämophilie A betroffen. Der Grund dafür ist, dass das Gen für den Faktor VIII auf dem X-Chromosom liegt. Das X-Chromosom gehört zusammen mit dem Y-Chromosom zu den Geschlechtschromosomen – sie bestimmen, ob ein Mensch weiblich oder männlich ist. Frauen haben zwei X-Chromosomen, Männer ein X- und ein Y-Chromosom.{{ref:5}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": 5,
      "input_citation_ids": [
        "c19"
      ]
    },
    {
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      "html": "<h3>Was bedeutet es, Konduktorin zu sein?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage – rahmt den Konduktorinnen-Aspekt patientennah.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "changed",
      "html": "<p>Liegt bei einer Frau ein defektes Gen für den Faktor VIII auf einem der beiden X-Chromosomen vor, kann das andere den Fehler ausgleichen und für eine normale Blutgerinnung sorgen. In so einem Fall ist die Frau jedoch eine Trägerin (Konduktorin) für den Gendefekt und kann ihn an ihre Kinder weitervererben. Konduktorinnen können dabei selbst Symptome haben und sollten an einem Hämophilie-Zentrum angebunden sein, um bei Bedarf – etwa bei einer Zahnbehandlung, einer Operation oder rund um eine Geburt – behandelt zu werden. Theoretisch können auch Frauen an Hämophilie A erkranken, wenn sie zwei X-Chromosomen mit dem defekten Gen für den Faktor VIII haben. Dies kommt jedoch sehr selten vor.</p>",
      "annotation": "Grund (b): Hämophilie A-Bezug ergänzt – Task 1.5 modernes Konduktorinnen-Framing (Eigensymptome + Zentrumsanbindung) belegt durch van Galen KPM et al. 2021 (Whitelist).",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Liegt hingegen bei einem Mann dieser Defekt vor, hat er kein zweites X-Chromosom, um dies auszugleichen. Er hat dann die Erkrankung <strong>„Hämophilie A“</strong>.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Detaillierte Informationen zu dem Thema findest Du auf der Unterseite <strong>„Vererbung“</strong>.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen (Verweis).",
      "quelle_n": null,
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Wie unterscheiden sich die Schweregrade der Hämophilie A?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in Vergleichsfrage umgeformt (Positiv-Muster).",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Die Hämophilie lässt sich in verschiedenen Schweregrade einteilen:{{ref:1}}</p>",
      "annotation": "Original-Satz 1:1; Original-Fußnote [1] durch {{ref:1}} ersetzt; Beleg via c1 (WFH-Klassifikation).",
      "quelle_n": 1,
      "input_citation_ids": [
        "c1"
      ]
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Faktor VIII-Aktivität</strong></td><td><strong>Häufigkeit</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Leichte Hämophilie</td><td>&gt; 5 bis &lt; 40 %</td><td>40 %</td></tr><tr><td>Mittelschwere Hämophilie</td><td>≥ 1 bis ≤ 5 %</td><td>10 %</td></tr><tr><td>Schwere Hämophilie</td><td>&lt; 1 %</td><td>50 %</td></tr></tbody></table></figure>{{ref:6}}",
      "annotation": "Original-Tabelle 1:1; Schreibweise 'Faktor VIII-Aktivität' vereinheitlicht (Leerzeichen + Bindestrich).",
      "quelle_n": 6,
      "input_citation_ids": [
        "c20"
      ]
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Was bedeutet die Faktor VIII-Restaktivität für den Alltag?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage überführt die Zahlen der Tabelle in Alltagsbezug.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Abhängig von der Restaktivität des Faktor VIII – also wie viel Faktor VIII vorhanden und wie funktionsfähig dieser ist – treten bei den verschiedenen Schweregraden verschiedene Symptome auf, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Wichtig ist jedoch, dass alle Menschen mit Hämophilie A – unabhängig von ihrem Schweregrad – in einem <strong>Hämophilie-Zentrum</strong> behandelt werden sollten. So kann Blutungen, Schmerzen und Langzeitfolgen wie Gelenkproblemen am besten vorgebeugt werden.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Woran erkenne ich eine leichte oder mittelschwere Hämophilie A?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 (Symptome und Diagnose) in patientennahe Erkennungsfrage umgeformt.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Bei Betroffenen mit schwerer Hämophilie A wird die Diagnose normalerweise aufgrund von <strong>eindeutigen Symptomen</strong>, zu denen auch <strong>Spontanblutungen</strong> gehören, und einer folgenden genetischen Analyse bereits im Kindesalter gestellt. Im Gegensatz dazu dauert es bei Personen mit <strong>leichter oder mittelschwerer Hämophilie</strong> oft bis ins Erwachsenenalter, bis eine Diagnose feststeht. Grund dafür ist die zumeist <strong>geringere Blutungsneigung</strong> bei Patienten mit einem der beiden milderen Schweregraden.{{ref:7}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": 7,
      "input_citation_ids": [
        "c21"
      ]
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Welche Symptome zeigen die leichten Formen?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage bündelt die Symptomabsätze zu leichter und mittelschwerer Form.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Menschen mit leichter Hämophilie A haben im Alltag in der Regel so gut wie keine Probleme. Meist wird erst bei einer Operation, Zahnbehandlung oder schweren Verletzung bemerkt, dass die Blutgerinnung nicht vollkommen intakt ist, da die Blutung länger anhält als gewöhnlich.{{ref:8}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": 8,
      "input_citation_ids": [
        "c22"
      ]
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Bei einer <strong>mittelschweren Hämophilie</strong> können Blutungen auftreten, die lange andauern, vor allem als Folge einer Verletzung oder Operation. Seltener als bei der schweren Form der Hämophilie kommt es ohne ersichtlichen Anlass zu Blutungen, den sogenannten <strong>Spontanblutungen</strong>. Trotzdem ist nicht zu vernachlässigen, dass auch bei der mittelschweren Variante durch Gelenkblutungen Folgeschäden und dauerhafte Beeinträchtigungen entstehen können.{{ref:9}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": 9,
      "input_citation_ids": [
        "c23"
      ]
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Die Blutungslokalisationen sind aber bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Hämophilie dieselben wie bei der schweren Form der Hämophilie.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Warum können auch leichte Formen ernst werden?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt Notfall-Aspekte und Gehirnblutungen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Aber Achtung: Bei beiden Schweregraden können schwere Blutungen nach Verletzungen oder Operationen ohne die entsprechende Therapie lebensbedrohlich sein.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Ebenfalls potenziell lebensbedrohlich sind Gehirnblutungen. Risikofaktoren für eine Gehirnblutung sind der Schweregrad der Hämophilie sowie virale Infektionen wie HIV oder Hepatitis C bei Erwachsenen mit leichter oder mittelschwerer Hämophilie. Bei ihnen treten Gehirnblutungen eher im höheren Alter (im Schnitt 62,5 Jahre) auf als bei Menschen mit schwerer Hämophilie (im Schnitt 45 Jahre).{{ref:10}} Kinder mit schwerer Hämophilie haben bereits bei einer komplizierten Geburt ein erhöhtes Risiko für eine Gehirnblutung.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnote [2] auf {{ref:2}} (Zanon 2022 EMO.REC) gemappt.",
      "quelle_n": 10,
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Auch bei einer späten Diagnosestellung der Hämophilie ist es möglich, dass bereits frühzeitig Hämophilie-bedingte Symptome vorhanden sind, diese jedoch nicht als solche erkannt und nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden. So können über Jahre hinweg kleinere Blutungen, z. B. in Gelenken, Schäden verursachen, die dann schlussendlich zu einer Beeinträchtigung in der Beweglichkeit des Gelenks und der Mobilität führen können.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
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      "origin": "kept",
      "html": "<p>Eine ausführliche Auflistung Hämophilie-bedingter Symptome haben wir Dir auf der Unterseite <strong>„Symptome“</strong> zusammengestellt.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen (Verweis).",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Unser Blogger Jonah berichtet auf unserem YouTube-Kanal über seine Erfahrungen mit <strong>mittelschwerer Hämophilie A</strong>:</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 (Video-Einleitung).",
      "quelle_n": null,
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      "typ": "video",
      "youtube_id": "5PbvWNS8Nwk",
      "title": "",
      "annotation": "Originalvideo + Transkript 1:1 — hart an Originalstelle"
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Warum sind Gelenkblutungen bei Hämophilie A so problematisch?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in ursachenorientierte Frage umgeformt.",
      "quelle_n": null,
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p><strong>Gelenkblutungen </strong>und die daraus folgenden <strong>Gelenkschäden</strong> sind die häufigsten Probleme, mit denen Menschen mit Hämophilie zu kämpfen haben. Wie häufig Blutungen auftreten, ist abhängig von der verbliebenen Faktorrestaktivität und dem klinischen Blutungsphänotyp. In der Regel treten aber Gelenkblutungen häufiger auf, je weniger aktiver Faktor VIII vorhanden ist.{{ref:2,11}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnoten [3],[4] → {{ref:3,4}}; Beleg via c3 (den Uijl 2011 – Blutungsrate abhängig von Faktoraktivität).",
      "quelle_n": 2,
      "input_citation_ids": [
        "c3"
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      "typ": "bild",
      "identifier": "/migrated/230210-abhaengigkeit-blutungsrate-faktoraktivitat.jpg",
      "annotation": "Originalbild 1:1 — hart an Originalstelle"
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      "html": "<h3>Wie entsteht der Kreislauf aus Blutungen und Schäden?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den 'Circulus vitiosus' aus wiederholten Gelenkblutungen.",
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      "html": "<p>Ist es einmal zu einer Gelenkblutung gekommen, wird das Gelenk anfälliger für weitere Blutungen, und mit jeder weiteren Blutung kann sich der entstandene Schaden vergrößern. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Versteifung des Gelenks kommen.{{ref:12}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; {{ref:5}} angehängt für den Kreislauf-Aspekt (Raffini 2007, ursprünglich in Bildunterschrift).",
      "quelle_n": 12,
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      "typ": "bild",
      "identifier": "/migrated/Infografiken_ACTIVE-A-_Website_GP_230216_umgewandelt_12.svg",
      "annotation": "Originalbild 1:1 — hart an Originalstelle"
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      "typ": "bild",
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      "annotation": "Originalbild 1:1 — hart an Originalstelle"
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    {
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      "html": "<h3>Warum gilt Hämophilie als fortschreitende Erkrankung?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage bündelt den Progress-Charakter und Häufigkeitszahlen.",
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      "html": "<p>Deswegen kann die Hämophilie auch als <strong>progressive (fortschreitende) Erkrankung</strong> angesehen werden. Der Schweregrad ändert sich zwar im Laufe des Lebens nicht, doch die durch die Hämophilie verursachten Schäden und Einschränkungen können sich im Laufe des Lebens akkumulieren und erhebliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Dazu gehören neben den behandelbaren Schmerzen auch <strong>irreversible Gelenkschäden</strong> und die damit einhergehende Immobilität. Doch mit der richtigen (prophylaktischen) Therapie kann dem vorgebeugt werden.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
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      "html": "<p>Der Großteil der Menschen mit Hämophilie, die älter sind als 20 Jahre, haben Gelenkblutungen. Davon treten ca. 80 Prozent in den Sprung-, Knie- und Ellenbogengelenken auf.{{ref:13}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnote [6] ersetzt durch {{ref:6}} (Valentino 2010) – laut Vorprüfung war [6] durch tragfähige Peer-Review-Quelle zu ersetzen.",
      "quelle_n": 13,
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><tbody><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Durchschnittliches Alter bei erster Gelenkblutung</strong></td><td><strong>Gelenkblutungsfrei im Alter von 20 Jahren</strong></td></tr><tr><td>Leichte Hämophilie</td><td>14,2 Jahre</td><td>54 %</td></tr><tr><td>Mittelschwere Hämophilie</td><td>6,7 Jahre</td><td>20 %</td></tr><tr><td>Schwere Hämophilie</td><td>1,9 Jahre</td><td>5,6 %</td></tr></tbody></table></figure>{{ref:8}}",
      "annotation": "Original-Tabelle 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": 8,
      "input_citation_ids": [
        "c24"
      ]
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Wie wird eine leichte oder mittelschwere Hämophilie A behandelt?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in aktive Behandlungsfrage umgeformt.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Eine Hämophilie lässt sich <strong>gut mit Medikamenten behandeln</strong>. Die Medikamente ersetzen den fehlenden Gerinnungsfaktor und übernehmen im Körper seine Funktion. Damit es nicht zu Blutungen kommt, ist – abhängig vom Schweregrad – eine lebenslange Behandlung erforderlich. Dabei unterscheidet man zwischen einer <strong>Dauertherapie (Prophylaxe) </strong>zur Vorbeugung von Blutungen und der <strong>akuten Therapie (Bedarfsbehandlung)</strong>, bei der die Medikamente nach Bedarf (im Falle von Blutungen) angewendet werden.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
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      "html": "<h3>Welche Therapieklassen kommen zum Einsatz?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den Nomenklatur-Absatz (Task 1.6).",
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      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Welche <strong>verschiedenen Therapieoptionen bei der Hämophilie A</strong> zur Verfügung stehen, erfährst Du auf der Unterseite <strong>„Therapie“</strong>.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen (Verweis).",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<p>Für die Behandlung der Hämophilie A gibt es drei Therapieklassen mit unterschiedlichen Wirkweisen. <strong>Faktor VIII-Mimetika</strong> sind nicht-faktorbasiert. Sie ahmen eine wichtige Aufgabe von Faktor VIII nach und bilden die Brücke zwischen aktiviertem Faktor IX und Faktor X. <strong>Faktor VIII-Präparate</strong> sind faktorbasiert. Sie ersetzen den fehlenden oder verminderten Faktor VIII direkt und werden in die Vene gespritzt. <strong>Rebalancing Agents</strong> setzen an einer anderen Stelle der Blutgerinnung an. Sie unterstützen das Gleichgewicht zwischen gerinnungsfördernden und gerinnungshemmenden Vorgängen. So stehen drei eigenständige Therapieprinzipien nebeneinander. Aus ihnen wählt das Hämophilie-Zentrum gemeinsam mit den Betroffenen die passende Option aus.{{ref:1}}</p>",
      "annotation": "Task 1.6 Nomenklatur-Absatz eingefügt – drei Klassen sauber getrennt, keine Wirkstoff-/Markennamen, HWG-konform. Beleg: WFH Guidelines (c11 – Chapter 5 Hemostatic Agents).",
      "quelle_n": 1,
      "input_citation_ids": [
        "c11"
      ]
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Wie funktioniert die Bedarfsbehandlung?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage strukturiert den Bedarfsbehandlungs-Absatz.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Bei der <strong>Bedarfsbehandlung </strong>wird immer dann das Medikament gespritzt, wenn Bedarf besteht – daher der Name. Kommt es also zu einer Verletzung oder steht eine Operation an, wird das Medikament verabreicht, um eine Blutung zu stoppen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Wie ist die Prophylaxe-Situation bei leichter und mittelschwerer Form?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den 'Prophylaxe-Lücken'-Absatz.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Bei Hämophilie A ist jede Blutung eine zu viel. Doch während bei Menschen mit einer schweren Hämophilie die Behandlung und das Therapiemanagement gut etabliert sind, gibt es zur <strong>prophylaktischen Behandlung</strong> der leichten und mittelschweren Hämophilie nur wenig Informationen. Laut Studien erhalten nur 29 bis 69 Prozent der Menschen mit einer leichten oder mittelschweren Hämophilie eine Prophylaxe.{{ref:8,14}} Findet keine prophylaktische Behandlung statt, kann es zu einer Verschlechterung der krankheitsbedingten Einschränkungen kommen. Ca. 85 Prozent der Betroffenen mit mittelschwerer Hämophilie haben im Laufe ihres Lebens Gelenkblutungen, die zu Gelenkproblemen und somit zu einer <strong>Beeinträchtigung der </strong><strong>Lebensqualität</strong> führen können.{{ref:9,15}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnoten [7,9] → {{ref:7,8}} und [10,11] → {{ref:9,10}}; nicht-Whitelist-Quellen [8],[12] gemäß Regel ii verallgemeinernd weggelassen. Beleg via c16 (Collins 2021 – Prophylaxe seltener bei mittelschwerer HA).",
      "quelle_n": 8,
      "input_citation_ids": [
        "c16"
      ]
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Was bringt eine vorbeugende Behandlung im Alltag?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 (Prophylaxe aus Patientensicht) in nutzenorientierte Frage umgeformt.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Die prophylaktische Behandlung hingegen wird unabhängig von bestimmten Ereignissen verabreicht. Stattdessen wird das Medikament <strong>regelmäßig in festgelegten Abständen</strong> gespritzt. So kann sich ein gewisser <strong>Wirkspiegel des Medikaments</strong> im Blut anreichern. Sollte es zu einer Verletzung kommen, ist bereits genügend Medikament im Blut vorhanden, so dass die Blutgerinnung reibungslos abläuft und die Blutung gestoppt wird. Dennoch muss die Schwere der Verletzung beachtet werden. Für größere Verletzungen ist eventuell noch eine ergänzende Bedarfsbehandlung notwendig.{{ref:16}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": 16,
      "input_citation_ids": [
        "c25"
      ]
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p><em><strong>Definition von Prophylaxe der WFH: Die regelmäßige Verabreichung eines Medikaments, mit dem Ziel, Blutungen zu verhindern und ein Leben mit der gleichen Lebensqualität wie bei nicht-hämophilen Menschen zu erlauben.</strong></em>{{ref:1}}</p>",
      "annotation": "Original-Definition 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": 1,
      "input_citation_ids": [
        "c26"
      ]
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Welche Vorteile spüren Betroffene im Alltag?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den Nutzen-Absatz mit der 94%-Studie.",
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    },
    {
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      "html": "<p>Die <strong>Prophylaxe </strong>ist demnach eine Therapiemöglichkeit, die Blutungsereignisse reduziert und dementsprechend auch das Risiko für Langzeitfolgen von Blutungen wie Gelenkschäden verringert. Das wiederum ermöglicht eine höhere Lebensqualität. Je früher mit der prophylaktischen Therapie begonnen wird, desto besser. Aber auch mit zunehmendem Alter lohnt sich der Wechsel noch. Eine Studie zeigte, dass mit dem Wechsel zu einer vorbeugenden Therapie 94 Prozent weniger Blutungen bei schwerer Hämophilie A auftraten.{{ref:4}} Betroffene haben <strong>weniger Spontan- und Gelenkblutungen</strong> und dadurch weniger Gelenkschäden und Schmerzen. Das wiederum führt zu einer besseren Lebensqualität, höherer Aktivität und zu weniger krankheitsbedingen Arbeitsausfällen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnote [13] → {{ref:11}} (Manco-Johnson 2017).",
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    },
    {
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      "html": "<p>Die Vorteile einer Prophylaxe gelten jedoch ebenfalls für die leichte und mittelschwere Hämophilie. Denn auch hier sollte jede Blutung vermieden werden.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
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      "html": "<h2>Warum empfiehlt das Behandlungsteam eine Prophylaxe?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 (Prophylaxe aus ärztlicher Sicht) in aktive Team-Frage umgeformt.",
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    },
    {
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      "html": "<p>Natürlich sind Ärztinnen und Ärzte bestrebt, dass die Patienten die bestmögliche Therapie erhalten und so wenig Blutungen und dauerhafte Beeinträchtigungen wie möglich erfahren. Letztlich liegt es aber in der Hand der Betroffenen, ob und wie sie eine Therapie befolgen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Welche Faktor-Spiegel gelten in den Leitlinien als Ziel?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage strukturiert die Zielspiegel-Aussagen aus BÄK/WFH.",
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    },
    {
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      "html": "<p>Um Gelenkschäden vorzubeugen, sind laut den Querschnitts-Leitlinien der Hämotherapie der Bundesärztekammer und der World Federation of Hemophilia (WFH) minimale Faktorspiegel von drei bis fünf Prozent im Blut notwendig.{{ref:17}} Zur Vorbeugung von Blutungen sind sogar 20 Prozent Faktorspiegel erstrebenswert.{{ref:2,18}} Denn Gelenkschäden können über die Zeit auch ohne das Auftreten von sichtbaren Gelenkblutungen entstehen.{{ref:13,19,20}} Und genau diese Gelenkschäden und dauerhaften Beeinträchtigungen sollten verhindert werden, um Menschen mit Hämophilie eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnoten [14]→12, [15,16]→13,3, [17,18,19]→14,6,15 gemappt.",
      "quelle_n": 17,
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<blockquote class='wp-block-quote'><p><em>Wie bei allen Erkrankungen richtet sich die Therapie der Hämophilie auch nach den Leitlinien. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die WFH kontrollieren regelmäßig, ob die Leitlinien noch aktuell sind. Liegen neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis vor, werden die Leitlinien aktualisiert. So haben BÄK und WFH kürzlich neue Empfehlungen für die prophylaktische und die Bedarfsbehandlung veröffentlicht. Dazu gehört, dass auch bei mittelschwerer (moderater) Hämophilie eine Blutungsvorbeugende Dauerbehandlung indiziert sein sollte, wenn gelegentliche bis häufige Blutungen, insbesondere Gelenkblutungen auftreten (BÄK, 2020).{{ref:17}}</em></p></blockquote>",
      "annotation": "Original-Blockquote 1:1; Fußnote [14] → {{ref:12}} (BÄK 2020).",
      "quelle_n": 17,
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Was macht die Therapie bei leichter Form herausfordernd?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 (Herausforderungen) in aktive Frage umgeformt.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Die P<strong>rophylaxe hat eindeutige Vorteile gegenüber der Bedarfsbehandlung</strong>. Trotzdem wendet nur ein Teil der Menschen mit mittelschwerer Hämophilie A eine prophylaktische Therapie an. Optimalerweise würde jedoch jeder Mensch mit Hämophilie eine Prophylaxe erhalten. Doch was sind die Gründe dafür?</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Warum ist die späte Diagnose ein Hauptproblem?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den Umstellungs-Absatz.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Ein wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass Menschen mit mittelschwerer Hämophilie und besonders mit leichter Hämophilie erst spät diagnostiziert werden. Dann kann eine prophylaktische Therapie eine<strong> große Umstellung im Erwachsenenalter</strong> bedeuten, da man nicht von klein auf an die Therapie gewöhnt ist. Auch sind die Betroffenen nicht seit dem Kindesalter an damit vertraut, wie sich Blutungen äußern und welche Symptome wann auftreten. Das kann dazu führen, dass Blutungen zu spät oder gar nicht erkannt bzw. behandelt werden. Zusätzlich treten besonders bei der leichten Hämophilie nur selten Blutungen auf, weswegen die Notwendigkeit einer Prophylaxe für Betroffene möglicherweise nicht so groß erscheint wie bei einer schweren Hämophilie.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Wie lassen sich diese Hürden gemeinsam überwinden?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den Handlungs-/Zentrums-Aufruf.",
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      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Doch auch bei der leichten und mittelschweren Hämophilie gilt: <strong>Jede Blutung ist eine zu viel</strong>. Denn auch wenn sie nur selten auftreten, können sie über die Zeit Schäden anrichten und zu Einschränkungen führen. Deswegen sollte JEDER Mensch mit Hämophilie – unabhängig vom Schweregrad – in einem Hämophilie-Zentrum betreut werden, um die für ihn bestmögliche Versorgung zu erhalten.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h2>Wie beeinflusst leichte oder mittelschwere Hämophilie A die Lebensqualität?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in patientennahe Frage umgeformt.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Aufgrund der momentan nicht optimalen Therapiesituation vieler Patienten mit leichter und mittelschwerer Hämophilie, ist auch die Lebensqualität der Betroffenen eingeschränkt.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnote [20] nicht katalogseitig belegt und laut Regel ii ohne {{ref}} übernommen (Aussage bleibt inhaltlich allgemein und durch nachfolgende Tabelle illustriert).",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><tbody><tr><td> </td><td><strong>Leichte Hämophilie</strong></td><td><strong>Mittelschwere Hämophilie</strong></td></tr><tr><td><strong>Schmerzen (%)</strong></td><td> </td><td> </td></tr><tr><td>Keine Schmerzen</td><td>63,4</td><td>33,3</td></tr><tr><td>Leichte Schmerzen</td><td>36,6</td><td>44,4</td></tr><tr><td>Moderate Schmerzen</td><td>0</td><td>20,8</td></tr><tr><td>Starke Schmerzen</td><td>0</td><td>1,4</td></tr><tr><td><strong>Gelenkprobleme (%)</strong></td><td>19,5</td><td>38,9</td></tr><tr><td>Reduzierte körperliche Aktivität (%)</td><td>36,6</td><td>44,5</td></tr><tr><td>Reduzierte soziale Aktivitäten (%)</td><td>9,7</td><td>38,8</td></tr><tr><td>Verpasste Chancen aufgrund der Hämophilie (%)</td><td>31,7</td><td>36,1</td></tr><tr><td>Frustration aufgrund der Hämophilie (%)</td><td>19,5</td><td>34,7</td></tr></tbody></table></figure>",
      "annotation": "Original-Tabelle 1:1 übernommen.",
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      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Welche Lebensbereiche sind besonders betroffen?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt die Lebensqualitäts-Absätze.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>So schränkt die Hämophilie aufgrund von Schmerzen oder Einschränkungen in der Beweglichkeit Betroffene in ihrer Freizeitgestaltung ein. Doch nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche kann durch die Erkrankung belastet werden und zu Frustration führen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>So vergleicht eine Studie Patienten mit leichter und schwerer Hämophilie A unter anderem in Bezug auf die Einschätzung der eigenen Gesundheit (1 = sehr gut, 5 = sehr schlecht) und an wie vielen Tagen pro Jahr alltägliche Aufgaben aufgrund der Erkrankung nicht erledigt werden konnten. Die Ergebnisse liegen erstaunlich nah beieinander und lassen vermuten, dass die Auswirkungen der leichten Hämophilie auf den Alltag und die Gesundheit der Betroffenen oft unterschätzt wird.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnote [21] gemäß Regel ii (nicht im Katalog) verallgemeinernd ohne {{ref}} übernommen – die Studien-Aussage bleibt inhaltlich allgemein.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><tbody><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Leichte Hämophilie</strong></td><td><strong>Schwere Hämophilie</strong></td></tr><tr><td>Eigene Gesundheit</td><td>2,1</td><td>2,6</td></tr><tr><td>Problematische Tage</td><td>19,6</td><td>19,1</td></tr></tbody></table></figure>",
      "annotation": "Original-Tabelle 1:1 übernommen.",
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      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Was hilft, die Lebensqualität wieder zu heben?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den positiven Ausblick am Sektionsende.",
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      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Dem allen kann jedoch mit der richtigen prophylaktischen Therapie entgegengewirkt werden. Durch das regelmäßige Verabreichen des Medikaments wird das Blutungsrisiko und somit die Auswirkungen von Blutungen reduziert. Das wiederum wirkt sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit aus und steigert die Lebensqualität.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Wenn Du also mit Deiner Therapie unzufrieden bist, das Gefühl hast, dass Du etwas verbessern möchtest oder Dich einfach mal über neue Therapieoptionen informieren willst: Sprich Dein Behandlungsteam darauf an oder mache einen Termin im nächstgelegenen <strong>Hämophilie-Zentrum</strong>.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>M-DE-00015335</p>",
      "annotation": "Original-Trackingcode 1:1 übernommen.",
      "quelle_n": null,
      "input_citation_ids": null
    }
  ],
  "faq": [
    {
      "frage": "Wie hoch ist mein Risiko für Gelenkblutungen bei mittelschwerer Hämophilie A?",
      "antwort": "<p>Bei mittelschwerer Hämophilie A mit einem Faktor VIII-Ausgangswert von 1 bis 2 Prozent liegt die jährliche Rate an Gelenkblutungen bei etwa 5,5 – auch dann, wenn ein Teil der Betroffenen bereits eine vorbeugende Behandlung erhält.{{ref:9}} Deine persönliche Rate kann je nach Alltag, körperlicher Aktivität und individuellem Blutungsmuster abweichen. Das Team im Hämophilie-Zentrum kann Dein Risiko einschätzen und die Therapie passend abstimmen.</p>",
      "ist_neu": true
    },
    {
      "frage": "Muss ich mir mit leichter oder mittelschwerer Hämophilie A auch Sorgen um eine Gehirnblutung machen?",
      "antwort": "<p>Eine Gehirnblutung ist bei allen Schweregraden möglich, aber selten. Etwa ein Viertel aller Gehirnblutungen bei Hämophilie ereignet sich bei Menschen mit leichter oder mittelschwerer Form.{{ref:3}} Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem höheres Alter, virale Infektionen und ein schlecht eingestellter Blutdruck. Warnzeichen wie starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder plötzliche Bewusstseinsveränderungen gehören sofort in ärztliche Hand.</p>",
      "ist_neu": true
    },
    {
      "frage": "Was passiert, wenn ich mit einer Blutung in die Notaufnahme muss?",
      "antwort": "<p>Menschen mit Hämophilie sollten in der Notaufnahme sofort untersucht und behandelt werden – auch bei scheinbar kleineren Beschwerden, die sich rasch verschlechtern können.{{ref:1}} Es hilft, einen Notfallausweis dabei zu haben und das Team im Krankenhaus über Deinen Schweregrad und die aktuelle Therapie zu informieren. Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel Kontakt mit dem Hämophilie-Zentrum aufnehmen als zu wenig.</p>",
      "ist_neu": true
    },
    {
      "frage": "Warum kann Stress oder eine Verletzung meinen Faktor VIII-Spiegel kurzzeitig anheben?",
      "antwort": "<p>Bei leichter und mittelschwerer Hämophilie A können Stress oder eine Verletzung den körpereigenen Faktor VIII-Spiegel vorübergehend erhöhen und für kurze Zeit einen zusätzlichen Schutz bieten.{{ref:9}} Für geplante Eingriffe oder länger anhaltende Blutungen bleibt aber die vom Hämophilie-Zentrum abgestimmte Behandlung die verlässliche Basis. So bist Du im Ernstfall unabhängig von Zufallseffekten geschützt.</p>",
      "ist_neu": true
    }
  ],
  "faq_rejected": [
    {
      "frage": "Wie hoch ist meine Lebenserwartung mit leichter Hämophilie A?",
      "gate": "gate-1",
      "grund": "Prognostische Aussage zur Lebenserwartung – im Original nicht abgedeckt und ohne differenzierte Einzelfall-Antwort nicht seriös beantwortbar."
    },
    {
      "frage": "Welches Medikament ist bei leichter Hämophilie A das beste?",
      "gate": "gate-1",
      "grund": "Verlangt Präparate-/Wirkstoffnennung und individuelle Therapieempfehlung – HWG-widrig und Angelegenheit des Behandlungsteams."
    }
  ],
  "fazit": {
    "absaetze": [
      "<p>Leichte und mittelschwere Hämophilie A sind heute <strong>gut kontrollierbar</strong>. Die meisten Menschen mit einer dieser Formen führen mit der passenden Betreuung ein aktives Leben. Entscheidend ist, den eigenen Schweregrad zu kennen, Blutungssignale früh zu deuten und Situationen wie Operationen, Zahnbehandlungen oder größere Verletzungen gemeinsam mit dem Behandlungsteam vorzubereiten. Auch eine <strong>vorbeugende Behandlung (Prophylaxe)</strong> ist bei leichter und mittelschwerer Hämophilie A eine wertvolle Option – gerade dann, wenn wiederholt Gelenkblutungen auftreten.</p>",
      "<p>Ein <strong>Hämophilie-Zentrum</strong> ist die beste Adresse für alle Fragen rund um Diagnostik, Therapie und Alltag mit Hämophilie A – unabhängig vom Schweregrad. Dort arbeitet ein erfahrenes Team gemeinsam mit Dir an einer Behandlung, die zu Deinem Leben passt. Mit einer guten Betreuung lassen sich Blutungen vorbeugen, Gelenke schützen und die <strong>Lebensqualität</strong> langfristig erhalten.</p>"
    ],
    "therapie_hinweis_enthalten": true
  },
  "cta": "<p>Wenn Du Fragen zu leichter oder mittelschwerer Hämophilie A hast, schreib uns gerne über das <a href='/kontakt/'>Kontaktformular</a>.</p>",
  "sources": [
    {
      "n": 1,
      "zitat": "Srivastava A, Santagostino E, Dougall A, Kitchen S, Sutherland M, Pipe SW, et al. WFH guidelines for the management of hemophilia, 3rd edition. Haemophilia. 2020. doi:10.1111/hae.14046",
      "url": "https://www1.wfh.org/publications/files/pdf-1863.pdf",
      "abrufdatum": null,
      "source_id": "haemophilia-2020-srivastava-wfh-guidelines-for-the-managemen"
    },
    {
      "n": 2,
      "zitat": "den Uijl IEM, Mauser Bunschoten EP, Roosendaal G, Schutgens REG, Biesma DH, Grobbee DE, et al. Clinical severity of haemophilia A: does the classification of the 1950s still stand? Haemophilia. 2011;17(6):849–53.",
      "url": "",
      "abrufdatum": null,
      "source_id": "haemophilia-2011-den-uijl-clinical-severity-of-haemophilia-a"
    },
    {
      "n": 3,
      "zitat": "Zanon E, Pasca S, Demartis F, Tagliaferri A, Santoro C, Cantori I, et al. Intracranial haemorrhage in haemophilia patients is still an open issue: the final results of the Italian EMO.REC registry. J Clin Med. 2022;11(7):1969.",
      "url": "https://www.mdpi.com/2077-0383/11/7/1969",
      "abrufdatum": null,
      "source_id": "jcm-11-01969"
    },
    {
      "n": 4,
      "zitat": "Manco-Johnson MJ, Lundin B, Funk S, Peterfy C, Raunig D, Werk M, et al. Effect of late prophylaxis in hemophilia on joint status: a randomized trial. J Thromb Haemost. 2017;15:2115-24.",
      "url": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28836341/",
      "abrufdatum": null,
      "source_id": "piis1538783622043860"
    },
    {
      "n": 5,
      "zitat": "Soucie JM, Miller CH, Dupervil B, Le B, Buckner TW. Occurrence rates of haemophilia among males in the United States based on surveillance conducted in specialized haemophilia treatment centres. Haemophilia. 2020;26(3):487-493.",
      "url": "https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8117262/",
      "abrufdatum": null,
      "is_url": false,
      "source_id": "soucie-et-al"
    },
    {
      "n": 6,
      "zitat": "Blanchette VS, Key NS, Ljung LR, Manco-Johnson MJ, van den Berg HM, Srivastava A, for the Subcommittee on Factor VIII, Factor IX and Rare Coagulation Disorders. Definitions in hemophilia: communication from the SSC of the ISTH. J Thromb Haemost. 2014;12:1935-9. doi:10.1111/jth.12672",
      "url": "https://www.jthjournal.org/article/S1538-7836(22)04086-7/fulltext",
      "abrufdatum": null,
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      "source_id": "2014-isth-recommendations-and-guidelines-on-definitions-in-h"
    },
    {
      "n": 7,
      "zitat": "selpers. Symptome bei Hämophilie [Internet]",
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      "html": "<p>Bei der Hämophilie A ist die Blutgerinnung gestört. Die Gerinnungskaskade besteht aus vielen verschiedenen Faktoren, die in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen und sich gegenseitig aktivieren. Ist diese Kaskade intakt, wird sie bei einer Gefäßverletzung in Gang gesetzt und läuft von Anfang bis Ende reibungslos ab. Das Blut gerinnt, und ein Netzwerk aus <strong>Fibrinfäden und Blutplättchen</strong> bilden einen stabilen <strong>Wundverschluss </strong>(Thrombus).</p>",
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      "html": "<p>Bei Menschen mit Hämophilie A ist die Aktivität eines dieser Gerinnungsfaktoren gänzlich fehlend oder stark verringert: der Faktor VIII. Der Grund dafür ist ein Defekt in dem Gen, das die Information für den Blutgerinnungsfaktor VIII trägt. Die fehlende Aktivität des Faktor VIII sorgt dafür, dass die <strong>Gerinnungskaskade nicht vollständig ablaufen</strong> kann. Das Blut gerinnt nicht oder braucht wesentlich länger.</p>",
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      "html": "<p>Zur Verdeutlichung kannst Du Dir hier eine Reihe aus Dominosteinen vorstellen. Stößt man den ersten an, fallen alle nacheinander um. Nimmt man einen Stein weg – bei Hämophilie A wäre es der Dominostein Faktor VIII – bleibt der nachfolgende Stein stehen, und die Kettenreaktion wird an dieser Stelle unterbrochen. Es dauert länger, bis die Blutung stoppt.</p>",
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      "html": "<p>Mehr Informationen über die <strong>Blutgerinnung </strong>und <strong>Blutgerinnungsstörungen </strong>erfährst Du auf unseren Unterseiten.</p>",
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      "html": "<p>In der Regel sind Männer von Hämophilie A betroffen. Der Grund dafür ist, dass das Gen für den Faktor VIII auf dem X-Chromosom liegt. Das X-Chromosom gehört zusammen mit dem Y-Chromosom zu den Geschlechtschromosomen – sie bestimmen, ob ein Mensch weiblich oder männlich ist. Frauen haben zwei X-Chromosomen, Männer ein X- und ein Y-Chromosom.{{ref:5}}</p>",
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      "html": "<h3>Was bedeutet es, Konduktorin zu sein?</h3>",
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      "html": "<p>Liegt bei einer Frau ein defektes Gen für den Faktor VIII auf einem der beiden X-Chromosomen vor, kann das andere den Fehler ausgleichen und für eine normale Blutgerinnung sorgen. In so einem Fall ist die Frau jedoch eine Trägerin (Konduktorin) für den Gendefekt und kann ihn an ihre Kinder weitervererben. Konduktorinnen können dabei selbst Symptome haben und sollten an einem Hämophilie-Zentrum angebunden sein, um bei Bedarf – etwa bei einer Zahnbehandlung, einer Operation oder rund um eine Geburt – behandelt zu werden. Theoretisch können auch Frauen an Hämophilie A erkranken, wenn sie zwei X-Chromosomen mit dem defekten Gen für den Faktor VIII haben. Dies kommt jedoch sehr selten vor.</p>",
      "annotation": "Grund (b): Hämophilie A-Bezug ergänzt – Task 1.5 modernes Konduktorinnen-Framing (Eigensymptome + Zentrumsanbindung) belegt durch van Galen KPM et al. 2021 (Whitelist).",
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      "html": "<p>Liegt hingegen bei einem Mann dieser Defekt vor, hat er kein zweites X-Chromosom, um dies auszugleichen. Er hat dann die Erkrankung <strong>„Hämophilie A“</strong>.</p>",
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      "html": "<p>Detaillierte Informationen zu dem Thema findest Du auf der Unterseite <strong>„Vererbung“</strong>.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen (Verweis).",
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      "html": "<h2>Wie unterscheiden sich die Schweregrade der Hämophilie A?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in Vergleichsfrage umgeformt (Positiv-Muster).",
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      "html": "<p>Die Hämophilie lässt sich in verschiedenen Schweregrade einteilen:{{ref:1}}</p>",
      "annotation": "Original-Satz 1:1; Original-Fußnote [1] durch {{ref:1}} ersetzt; Beleg via c1 (WFH-Klassifikation).",
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        "c1"
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      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><thead><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Faktor VIII-Aktivität</strong></td><td><strong>Häufigkeit</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Leichte Hämophilie</td><td>&gt; 5 bis &lt; 40 %</td><td>40 %</td></tr><tr><td>Mittelschwere Hämophilie</td><td>≥ 1 bis ≤ 5 %</td><td>10 %</td></tr><tr><td>Schwere Hämophilie</td><td>&lt; 1 %</td><td>50 %</td></tr></tbody></table></figure>{{ref:6}}",
      "annotation": "Original-Tabelle 1:1; Schreibweise 'Faktor VIII-Aktivität' vereinheitlicht (Leerzeichen + Bindestrich).",
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        "c20"
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      "html": "<h3>Was bedeutet die Faktor VIII-Restaktivität für den Alltag?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage überführt die Zahlen der Tabelle in Alltagsbezug.",
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      "html": "<p>Abhängig von der Restaktivität des Faktor VIII – also wie viel Faktor VIII vorhanden und wie funktionsfähig dieser ist – treten bei den verschiedenen Schweregraden verschiedene Symptome auf, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Wichtig ist jedoch, dass alle Menschen mit Hämophilie A – unabhängig von ihrem Schweregrad – in einem <strong>Hämophilie-Zentrum</strong> behandelt werden sollten. So kann Blutungen, Schmerzen und Langzeitfolgen wie Gelenkproblemen am besten vorgebeugt werden.</p>",
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      "html": "<h2>Woran erkenne ich eine leichte oder mittelschwere Hämophilie A?</h2>",
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      "html": "<p>Bei Betroffenen mit schwerer Hämophilie A wird die Diagnose normalerweise aufgrund von <strong>eindeutigen Symptomen</strong>, zu denen auch <strong>Spontanblutungen</strong> gehören, und einer folgenden genetischen Analyse bereits im Kindesalter gestellt. Im Gegensatz dazu dauert es bei Personen mit <strong>leichter oder mittelschwerer Hämophilie</strong> oft bis ins Erwachsenenalter, bis eine Diagnose feststeht. Grund dafür ist die zumeist <strong>geringere Blutungsneigung</strong> bei Patienten mit einem der beiden milderen Schweregraden.{{ref:7}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<h3>Welche Symptome zeigen die leichten Formen?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage bündelt die Symptomabsätze zu leichter und mittelschwerer Form.",
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      "html": "<p>Menschen mit leichter Hämophilie A haben im Alltag in der Regel so gut wie keine Probleme. Meist wird erst bei einer Operation, Zahnbehandlung oder schweren Verletzung bemerkt, dass die Blutgerinnung nicht vollkommen intakt ist, da die Blutung länger anhält als gewöhnlich.{{ref:8}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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        "c22"
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      "html": "<p>Bei einer <strong>mittelschweren Hämophilie</strong> können Blutungen auftreten, die lange andauern, vor allem als Folge einer Verletzung oder Operation. Seltener als bei der schweren Form der Hämophilie kommt es ohne ersichtlichen Anlass zu Blutungen, den sogenannten <strong>Spontanblutungen</strong>. Trotzdem ist nicht zu vernachlässigen, dass auch bei der mittelschweren Variante durch Gelenkblutungen Folgeschäden und dauerhafte Beeinträchtigungen entstehen können.{{ref:9}}</p>",
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      "html": "<p>Die Blutungslokalisationen sind aber bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Hämophilie dieselben wie bei der schweren Form der Hämophilie.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<h3>Warum können auch leichte Formen ernst werden?</h3>",
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      "html": "<p>Aber Achtung: Bei beiden Schweregraden können schwere Blutungen nach Verletzungen oder Operationen ohne die entsprechende Therapie lebensbedrohlich sein.</p>",
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      "html": "<p>Ebenfalls potenziell lebensbedrohlich sind Gehirnblutungen. Risikofaktoren für eine Gehirnblutung sind der Schweregrad der Hämophilie sowie virale Infektionen wie HIV oder Hepatitis C bei Erwachsenen mit leichter oder mittelschwerer Hämophilie. Bei ihnen treten Gehirnblutungen eher im höheren Alter (im Schnitt 62,5 Jahre) auf als bei Menschen mit schwerer Hämophilie (im Schnitt 45 Jahre).{{ref:10}} Kinder mit schwerer Hämophilie haben bereits bei einer komplizierten Geburt ein erhöhtes Risiko für eine Gehirnblutung.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnote [2] auf {{ref:2}} (Zanon 2022 EMO.REC) gemappt.",
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      "html": "<p>Auch bei einer späten Diagnosestellung der Hämophilie ist es möglich, dass bereits frühzeitig Hämophilie-bedingte Symptome vorhanden sind, diese jedoch nicht als solche erkannt und nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden. So können über Jahre hinweg kleinere Blutungen, z. B. in Gelenken, Schäden verursachen, die dann schlussendlich zu einer Beeinträchtigung in der Beweglichkeit des Gelenks und der Mobilität führen können.</p>",
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      "html": "<p>Eine ausführliche Auflistung Hämophilie-bedingter Symptome haben wir Dir auf der Unterseite <strong>„Symptome“</strong> zusammengestellt.</p>",
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      "html": "<p>Unser Blogger Jonah berichtet auf unserem YouTube-Kanal über seine Erfahrungen mit <strong>mittelschwerer Hämophilie A</strong>:</p>",
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      "html": "<h2>Warum sind Gelenkblutungen bei Hämophilie A so problematisch?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in ursachenorientierte Frage umgeformt.",
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      "html": "<p><strong>Gelenkblutungen </strong>und die daraus folgenden <strong>Gelenkschäden</strong> sind die häufigsten Probleme, mit denen Menschen mit Hämophilie zu kämpfen haben. Wie häufig Blutungen auftreten, ist abhängig von der verbliebenen Faktorrestaktivität und dem klinischen Blutungsphänotyp. In der Regel treten aber Gelenkblutungen häufiger auf, je weniger aktiver Faktor VIII vorhanden ist.{{ref:2,11}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnoten [3],[4] → {{ref:3,4}}; Beleg via c3 (den Uijl 2011 – Blutungsrate abhängig von Faktoraktivität).",
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        "c3"
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      "html": "<h3>Wie entsteht der Kreislauf aus Blutungen und Schäden?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den 'Circulus vitiosus' aus wiederholten Gelenkblutungen.",
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      "html": "<p>Ist es einmal zu einer Gelenkblutung gekommen, wird das Gelenk anfälliger für weitere Blutungen, und mit jeder weiteren Blutung kann sich der entstandene Schaden vergrößern. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Versteifung des Gelenks kommen.{{ref:12}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; {{ref:5}} angehängt für den Kreislauf-Aspekt (Raffini 2007, ursprünglich in Bildunterschrift).",
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      "html": "<h3>Warum gilt Hämophilie als fortschreitende Erkrankung?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage bündelt den Progress-Charakter und Häufigkeitszahlen.",
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    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Deswegen kann die Hämophilie auch als <strong>progressive (fortschreitende) Erkrankung</strong> angesehen werden. Der Schweregrad ändert sich zwar im Laufe des Lebens nicht, doch die durch die Hämophilie verursachten Schäden und Einschränkungen können sich im Laufe des Lebens akkumulieren und erhebliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Dazu gehören neben den behandelbaren Schmerzen auch <strong>irreversible Gelenkschäden</strong> und die damit einhergehende Immobilität. Doch mit der richtigen (prophylaktischen) Therapie kann dem vorgebeugt werden.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<p>Der Großteil der Menschen mit Hämophilie, die älter sind als 20 Jahre, haben Gelenkblutungen. Davon treten ca. 80 Prozent in den Sprung-, Knie- und Ellenbogengelenken auf.{{ref:13}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnote [6] ersetzt durch {{ref:6}} (Valentino 2010) – laut Vorprüfung war [6] durch tragfähige Peer-Review-Quelle zu ersetzen.",
      "quelle_n": 13,
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    {
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      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><tbody><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Durchschnittliches Alter bei erster Gelenkblutung</strong></td><td><strong>Gelenkblutungsfrei im Alter von 20 Jahren</strong></td></tr><tr><td>Leichte Hämophilie</td><td>14,2 Jahre</td><td>54 %</td></tr><tr><td>Mittelschwere Hämophilie</td><td>6,7 Jahre</td><td>20 %</td></tr><tr><td>Schwere Hämophilie</td><td>1,9 Jahre</td><td>5,6 %</td></tr></tbody></table></figure>{{ref:8}}",
      "annotation": "Original-Tabelle 1:1 übernommen.",
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        "c24"
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      "html": "<h2>Wie wird eine leichte oder mittelschwere Hämophilie A behandelt?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in aktive Behandlungsfrage umgeformt.",
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      "html": "<p>Eine Hämophilie lässt sich <strong>gut mit Medikamenten behandeln</strong>. Die Medikamente ersetzen den fehlenden Gerinnungsfaktor und übernehmen im Körper seine Funktion. Damit es nicht zu Blutungen kommt, ist – abhängig vom Schweregrad – eine lebenslange Behandlung erforderlich. Dabei unterscheidet man zwischen einer <strong>Dauertherapie (Prophylaxe) </strong>zur Vorbeugung von Blutungen und der <strong>akuten Therapie (Bedarfsbehandlung)</strong>, bei der die Medikamente nach Bedarf (im Falle von Blutungen) angewendet werden.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<h3>Welche Therapieklassen kommen zum Einsatz?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den Nomenklatur-Absatz (Task 1.6).",
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    },
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      "origin": "kept",
      "html": "<p>Welche <strong>verschiedenen Therapieoptionen bei der Hämophilie A</strong> zur Verfügung stehen, erfährst Du auf der Unterseite <strong>„Therapie“</strong>.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen (Verweis).",
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<p>Für die Behandlung der Hämophilie A gibt es drei Therapieklassen mit unterschiedlichen Wirkweisen. <strong>Faktor VIII-Mimetika</strong> sind nicht-faktorbasiert. Sie ahmen eine wichtige Aufgabe von Faktor VIII nach und bilden die Brücke zwischen aktiviertem Faktor IX und Faktor X. <strong>Faktor VIII-Präparate</strong> sind faktorbasiert. Sie ersetzen den fehlenden oder verminderten Faktor VIII direkt und werden in die Vene gespritzt. <strong>Rebalancing Agents</strong> setzen an einer anderen Stelle der Blutgerinnung an. Sie unterstützen das Gleichgewicht zwischen gerinnungsfördernden und gerinnungshemmenden Vorgängen. So stehen drei eigenständige Therapieprinzipien nebeneinander. Aus ihnen wählt das Hämophilie-Zentrum gemeinsam mit den Betroffenen die passende Option aus.{{ref:1}}</p>",
      "annotation": "Task 1.6 Nomenklatur-Absatz eingefügt – drei Klassen sauber getrennt, keine Wirkstoff-/Markennamen, HWG-konform. Beleg: WFH Guidelines (c11 – Chapter 5 Hemostatic Agents).",
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        "c11"
      ]
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      "html": "<h3>Wie funktioniert die Bedarfsbehandlung?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage strukturiert den Bedarfsbehandlungs-Absatz.",
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      "html": "<p>Bei der <strong>Bedarfsbehandlung </strong>wird immer dann das Medikament gespritzt, wenn Bedarf besteht – daher der Name. Kommt es also zu einer Verletzung oder steht eine Operation an, wird das Medikament verabreicht, um eine Blutung zu stoppen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<h3>Wie ist die Prophylaxe-Situation bei leichter und mittelschwerer Form?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den 'Prophylaxe-Lücken'-Absatz.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Bei Hämophilie A ist jede Blutung eine zu viel. Doch während bei Menschen mit einer schweren Hämophilie die Behandlung und das Therapiemanagement gut etabliert sind, gibt es zur <strong>prophylaktischen Behandlung</strong> der leichten und mittelschweren Hämophilie nur wenig Informationen. Laut Studien erhalten nur 29 bis 69 Prozent der Menschen mit einer leichten oder mittelschweren Hämophilie eine Prophylaxe.{{ref:8,14}} Findet keine prophylaktische Behandlung statt, kann es zu einer Verschlechterung der krankheitsbedingten Einschränkungen kommen. Ca. 85 Prozent der Betroffenen mit mittelschwerer Hämophilie haben im Laufe ihres Lebens Gelenkblutungen, die zu Gelenkproblemen und somit zu einer <strong>Beeinträchtigung der </strong><strong>Lebensqualität</strong> führen können.{{ref:9,15}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnoten [7,9] → {{ref:7,8}} und [10,11] → {{ref:9,10}}; nicht-Whitelist-Quellen [8],[12] gemäß Regel ii verallgemeinernd weggelassen. Beleg via c16 (Collins 2021 – Prophylaxe seltener bei mittelschwerer HA).",
      "quelle_n": 8,
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        "c16"
      ]
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    {
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      "html": "<h2>Was bringt eine vorbeugende Behandlung im Alltag?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 (Prophylaxe aus Patientensicht) in nutzenorientierte Frage umgeformt.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Die prophylaktische Behandlung hingegen wird unabhängig von bestimmten Ereignissen verabreicht. Stattdessen wird das Medikament <strong>regelmäßig in festgelegten Abständen</strong> gespritzt. So kann sich ein gewisser <strong>Wirkspiegel des Medikaments</strong> im Blut anreichern. Sollte es zu einer Verletzung kommen, ist bereits genügend Medikament im Blut vorhanden, so dass die Blutgerinnung reibungslos abläuft und die Blutung gestoppt wird. Dennoch muss die Schwere der Verletzung beachtet werden. Für größere Verletzungen ist eventuell noch eine ergänzende Bedarfsbehandlung notwendig.{{ref:16}}</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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        "c25"
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    },
    {
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      "html": "<p><em><strong>Definition von Prophylaxe der WFH: Die regelmäßige Verabreichung eines Medikaments, mit dem Ziel, Blutungen zu verhindern und ein Leben mit der gleichen Lebensqualität wie bei nicht-hämophilen Menschen zu erlauben.</strong></em>{{ref:1}}</p>",
      "annotation": "Original-Definition 1:1 übernommen.",
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        "c26"
      ]
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    {
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      "html": "<h3>Welche Vorteile spüren Betroffene im Alltag?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den Nutzen-Absatz mit der 94%-Studie.",
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    },
    {
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      "html": "<p>Die <strong>Prophylaxe </strong>ist demnach eine Therapiemöglichkeit, die Blutungsereignisse reduziert und dementsprechend auch das Risiko für Langzeitfolgen von Blutungen wie Gelenkschäden verringert. Das wiederum ermöglicht eine höhere Lebensqualität. Je früher mit der prophylaktischen Therapie begonnen wird, desto besser. Aber auch mit zunehmendem Alter lohnt sich der Wechsel noch. Eine Studie zeigte, dass mit dem Wechsel zu einer vorbeugenden Therapie 94 Prozent weniger Blutungen bei schwerer Hämophilie A auftraten.{{ref:4}} Betroffene haben <strong>weniger Spontan- und Gelenkblutungen</strong> und dadurch weniger Gelenkschäden und Schmerzen. Das wiederum führt zu einer besseren Lebensqualität, höherer Aktivität und zu weniger krankheitsbedingen Arbeitsausfällen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnote [13] → {{ref:11}} (Manco-Johnson 2017).",
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    },
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      "html": "<p>Die Vorteile einer Prophylaxe gelten jedoch ebenfalls für die leichte und mittelschwere Hämophilie. Denn auch hier sollte jede Blutung vermieden werden.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
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      "html": "<h2>Warum empfiehlt das Behandlungsteam eine Prophylaxe?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 (Prophylaxe aus ärztlicher Sicht) in aktive Team-Frage umgeformt.",
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    {
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      "html": "<p>Natürlich sind Ärztinnen und Ärzte bestrebt, dass die Patienten die bestmögliche Therapie erhalten und so wenig Blutungen und dauerhafte Beeinträchtigungen wie möglich erfahren. Letztlich liegt es aber in der Hand der Betroffenen, ob und wie sie eine Therapie befolgen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    {
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      "html": "<h3>Welche Faktor-Spiegel gelten in den Leitlinien als Ziel?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage strukturiert die Zielspiegel-Aussagen aus BÄK/WFH.",
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      "html": "<p>Um Gelenkschäden vorzubeugen, sind laut den Querschnitts-Leitlinien der Hämotherapie der Bundesärztekammer und der World Federation of Hemophilia (WFH) minimale Faktorspiegel von drei bis fünf Prozent im Blut notwendig.{{ref:17}} Zur Vorbeugung von Blutungen sind sogar 20 Prozent Faktorspiegel erstrebenswert.{{ref:2,18}} Denn Gelenkschäden können über die Zeit auch ohne das Auftreten von sichtbaren Gelenkblutungen entstehen.{{ref:13,19,20}} Und genau diese Gelenkschäden und dauerhaften Beeinträchtigungen sollten verhindert werden, um Menschen mit Hämophilie eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnoten [14]→12, [15,16]→13,3, [17,18,19]→14,6,15 gemappt.",
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      "html": "<blockquote class='wp-block-quote'><p><em>Wie bei allen Erkrankungen richtet sich die Therapie der Hämophilie auch nach den Leitlinien. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die WFH kontrollieren regelmäßig, ob die Leitlinien noch aktuell sind. Liegen neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis vor, werden die Leitlinien aktualisiert. So haben BÄK und WFH kürzlich neue Empfehlungen für die prophylaktische und die Bedarfsbehandlung veröffentlicht. Dazu gehört, dass auch bei mittelschwerer (moderater) Hämophilie eine Blutungsvorbeugende Dauerbehandlung indiziert sein sollte, wenn gelegentliche bis häufige Blutungen, insbesondere Gelenkblutungen auftreten (BÄK, 2020).{{ref:17}}</em></p></blockquote>",
      "annotation": "Original-Blockquote 1:1; Fußnote [14] → {{ref:12}} (BÄK 2020).",
      "quelle_n": 17,
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      "html": "<h2>Was macht die Therapie bei leichter Form herausfordernd?</h2>",
      "annotation": "Original-H2 (Herausforderungen) in aktive Frage umgeformt.",
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    },
    {
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      "html": "<p>Die P<strong>rophylaxe hat eindeutige Vorteile gegenüber der Bedarfsbehandlung</strong>. Trotzdem wendet nur ein Teil der Menschen mit mittelschwerer Hämophilie A eine prophylaktische Therapie an. Optimalerweise würde jedoch jeder Mensch mit Hämophilie eine Prophylaxe erhalten. Doch was sind die Gründe dafür?</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<h3>Warum ist die späte Diagnose ein Hauptproblem?</h3>",
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      "html": "<p>Ein wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass Menschen mit mittelschwerer Hämophilie und besonders mit leichter Hämophilie erst spät diagnostiziert werden. Dann kann eine prophylaktische Therapie eine<strong> große Umstellung im Erwachsenenalter</strong> bedeuten, da man nicht von klein auf an die Therapie gewöhnt ist. Auch sind die Betroffenen nicht seit dem Kindesalter an damit vertraut, wie sich Blutungen äußern und welche Symptome wann auftreten. Das kann dazu führen, dass Blutungen zu spät oder gar nicht erkannt bzw. behandelt werden. Zusätzlich treten besonders bei der leichten Hämophilie nur selten Blutungen auf, weswegen die Notwendigkeit einer Prophylaxe für Betroffene möglicherweise nicht so groß erscheint wie bei einer schweren Hämophilie.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<h3>Wie lassen sich diese Hürden gemeinsam überwinden?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den Handlungs-/Zentrums-Aufruf.",
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      "html": "<p>Doch auch bei der leichten und mittelschweren Hämophilie gilt: <strong>Jede Blutung ist eine zu viel</strong>. Denn auch wenn sie nur selten auftreten, können sie über die Zeit Schäden anrichten und zu Einschränkungen führen. Deswegen sollte JEDER Mensch mit Hämophilie – unabhängig vom Schweregrad – in einem Hämophilie-Zentrum betreut werden, um die für ihn bestmögliche Versorgung zu erhalten.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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      "html": "<h2>Wie beeinflusst leichte oder mittelschwere Hämophilie A die Lebensqualität?</h2>",
      "annotation": "Original-Stichwort-H2 in patientennahe Frage umgeformt.",
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      "html": "<p>Aufgrund der momentan nicht optimalen Therapiesituation vieler Patienten mit leichter und mittelschwerer Hämophilie, ist auch die Lebensqualität der Betroffenen eingeschränkt.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Fußnote [20] nicht katalogseitig belegt und laut Regel ii ohne {{ref}} übernommen (Aussage bleibt inhaltlich allgemein und durch nachfolgende Tabelle illustriert).",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><tbody><tr><td> </td><td><strong>Leichte Hämophilie</strong></td><td><strong>Mittelschwere Hämophilie</strong></td></tr><tr><td><strong>Schmerzen (%)</strong></td><td> </td><td> </td></tr><tr><td>Keine Schmerzen</td><td>63,4</td><td>33,3</td></tr><tr><td>Leichte Schmerzen</td><td>36,6</td><td>44,4</td></tr><tr><td>Moderate Schmerzen</td><td>0</td><td>20,8</td></tr><tr><td>Starke Schmerzen</td><td>0</td><td>1,4</td></tr><tr><td><strong>Gelenkprobleme (%)</strong></td><td>19,5</td><td>38,9</td></tr><tr><td>Reduzierte körperliche Aktivität (%)</td><td>36,6</td><td>44,5</td></tr><tr><td>Reduzierte soziale Aktivitäten (%)</td><td>9,7</td><td>38,8</td></tr><tr><td>Verpasste Chancen aufgrund der Hämophilie (%)</td><td>31,7</td><td>36,1</td></tr><tr><td>Frustration aufgrund der Hämophilie (%)</td><td>19,5</td><td>34,7</td></tr></tbody></table></figure>",
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      "html": "<h3>Welche Lebensbereiche sind besonders betroffen?</h3>",
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      "html": "<p>So schränkt die Hämophilie aufgrund von Schmerzen oder Einschränkungen in der Beweglichkeit Betroffene in ihrer Freizeitgestaltung ein. Doch nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche kann durch die Erkrankung belastet werden und zu Frustration führen.</p>",
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      "html": "<p>So vergleicht eine Studie Patienten mit leichter und schwerer Hämophilie A unter anderem in Bezug auf die Einschätzung der eigenen Gesundheit (1 = sehr gut, 5 = sehr schlecht) und an wie vielen Tagen pro Jahr alltägliche Aufgaben aufgrund der Erkrankung nicht erledigt werden konnten. Die Ergebnisse liegen erstaunlich nah beieinander und lassen vermuten, dass die Auswirkungen der leichten Hämophilie auf den Alltag und die Gesundheit der Betroffenen oft unterschätzt wird.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1; Original-Fußnote [21] gemäß Regel ii (nicht im Katalog) verallgemeinernd ohne {{ref}} übernommen – die Studien-Aussage bleibt inhaltlich allgemein.",
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    {
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      "html": "<figure class='wp-block-table'><table><tbody><tr><td><strong>Schweregrad</strong></td><td><strong>Leichte Hämophilie</strong></td><td><strong>Schwere Hämophilie</strong></td></tr><tr><td>Eigene Gesundheit</td><td>2,1</td><td>2,6</td></tr><tr><td>Problematische Tage</td><td>19,6</td><td>19,1</td></tr></tbody></table></figure>",
      "annotation": "Original-Tabelle 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "new",
      "html": "<h3>Was hilft, die Lebensqualität wieder zu heben?</h3>",
      "annotation": "Neue Unterfrage rahmt den positiven Ausblick am Sektionsende.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Dem allen kann jedoch mit der richtigen prophylaktischen Therapie entgegengewirkt werden. Durch das regelmäßige Verabreichen des Medikaments wird das Blutungsrisiko und somit die Auswirkungen von Blutungen reduziert. Das wiederum wirkt sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit aus und steigert die Lebensqualität.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>Wenn Du also mit Deiner Therapie unzufrieden bist, das Gefühl hast, dass Du etwas verbessern möchtest oder Dich einfach mal über neue Therapieoptionen informieren willst: Sprich Dein Behandlungsteam darauf an oder mache einen Termin im nächstgelegenen <strong>Hämophilie-Zentrum</strong>.</p>",
      "annotation": "Original-Absatz 1:1 übernommen.",
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    },
    {
      "origin": "kept",
      "html": "<p>M-DE-00015335</p>",
      "annotation": "Original-Trackingcode 1:1 übernommen.",
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    }
  ]
}